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Archive für Januar 2008
nur noch 8 Tage
17.1.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
am Freitag den 25. Januar ist es soweit der große Umzugstag; wie schnell doch die Zeit vergangen ist;
aber auch wenn ich nun eine Wohnung gefunden habe, so muss sich immer noch etwas generell ändern, damit alle Menschen mit Behinderung einen barrierefreien und angemessenen Wohnraum bekommen; die neue Bauverordnung in Bayern mag zwar in die richtige Richtung gehen, ob sie aber schnell und effektiv Menschen helfen kann, einen barrierefreien Wohnraum zu bekommen, muss sich erst noch herausstellen; die Städte und Gemeinden sind oft nicht gewillt überhaupt für behinderte Menschen Wohnraum zu schaffen und hier muss schon ein Umdenken her. Von alleine tut sich nichts und es ist schon schlimm genug, dass überhaupt Verordnungen und Gesetze erlassen werden müssen, damit barrierefreier Wohnraum geschaffen werden kann; eigentlich sollte es so sein, dass von vorneherein so gebaut wird, dass die Wohnungen in jeder Situation im Alltag, sprich egal ob man alt oder krank wird, genutzt werden kann. Jeder Neubau kann dementsprechend geplant werden, dass auf breite Türen, geräumige Bäder, großzügige Räume geachtet wird, und auch bestehende Wohnungen können, wenn Renovierungen anstehen, gleich auf ihre Barrierefreiheit hin umgebaut werden. Aber hierzu ist ein Umdenken bei den Menschen von Nöten. Wenn alles verdrängt und weggeschoben wird, kann sich nichts ändern. Auch wenn man nicht daran denken will, dass man eines Tages selbst mal in diese Situation kommen könnte, so sollte man sich doch mit dem Gedanken befassen, was wäre wenn. Wie käme ich zurecht oder wie kommen andere zurecht. Was kann ich verändern, um zu helfen. Wir von Barrierefrei im Alltag können nur immer wieder darauf hin weisen und die Problematik Barrierefreiheit aufgreifen und den Menschen näher bringen, in der Hoffnung, hier einen kleinen Funken zum glühen zu bringen, der irgendwann alle Menschen erfasst und zum Umdenken und Handeln anregt.
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Die Reform der Pflegeversicherung tritt am 01.07.2008 in Kraft
2.1.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Man hat viel gehört von der Pflegeversicherungsreform, und viele fragen ab wann denn nun die Änderungen und Neuerungen in Kraft treten. Daher hier noch mal von unserer Seite die aktuellen Informationen:
- Arbeitsrechtlicher Anspruch auf unbezahlte Freistellung
Aus Arbeitgebersicht ist vor allem die geplante Pflegezeit relevant. Hier sollen Arbeitnehmer für eine Dauer von sechs Monaten einen Rechtsanspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit mit Rückkehrmöglichkeit erhalten, wenn sie einen Angehörigen pflegen. Von dieser 040Regelung sollen Kleinbetriebe mit bis zu zehn Arbeitnehmern ausgenommen werden. Die Pflegezeit kann von verschiedenen Angehörigen nacheinander wahrgenommen werden.
- Höhe der Leistungen steigt bis 2012 stufenweise
Die Leistungen in der Pflegeversicherung, die seit 1995 in der Höhe unverändert sind, sollen nun in vielen Bereichen ausgebaut werden. In allen drei Pflegestufen ist geplant, die ambulanten und teils auch die stationären Leistungsbeträge sowie das Pflegegeld von 2008 bis 2012 stufenweise anzuheben.Nachfolgend eine tabellarische Übersicht:
Ambulante Sachleistungsbeträge:
Pflegestufe bisher Euro 2008 2010 2012
Stufe I 384 420 450 450
Stufe II 921 980 1.040 1.100
Stufe III 1.432 1.470 1.510 1.550Stationäre Leistungsbeträge:
Pflegestufe bisher Euro 2008 2010 2012
Stufe I 1.023 1.023 1.023 1.023
Stufe II 1.279 1.279 1.279 1.279
Stufe III 1.432 1.470 1.510 1.510Pflegegeld:
Pflegestufe bisher Euro 2008 2010 2012
Stufe I 205 215 225 235
Stufe II 410 420 430 440
Stufe III 665 675 685 700 - Bei Demenz künftig jährliches Budget von bis zu 2.400 Euro
Auch sollen Demenz- und Alzheimerkranke künftig mehr Hilfe als bisher oder sogar erstmals Leistungen bekommen. Daher wird der zusätzliche Leistungsbetrag für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz auf bis zu 2.400 Euro angehoben. Auch Menschen, die zwar noch keinen erheblichen Pflegebedarf, wohl aber Betreuungsbedarf haben, können künftig diesen Betrag erhalten.
- Bessere Betreuung durch Fallmanagement
Um die Angebote für Pflegebedürftige besser aufeinander abstimmen zu können, sollen quartiersbezogene Pflegestützpunkte eingerichtet und Pflegemanager angestellt werden. Geplant ist, je 20.000 Einwohner, einen Stützpunkt einzurichten. Die Pflegemanager sollen künftig Ansprechpartner für jeweils bis zu 100 pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen sein.
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Wir wünschen ein gesundes, erfolgreiches und friedvolles Jahr 2008
2.1.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Ich hoffe ihr seid alle gut ins Neue Jahr gekommen. Mal sehen was uns 2008 bringt. Wir werden auf jeden Fall an unseren Top Themen dranbleiben: Mangel an barrierefreien Wohnraum, höheres Pflegegeld für Angehörige, Abbau von Barrieren im Alltag
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