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Archive für 17.1.2008

nur noch 8 Tage

am Freitag den 25. Januar ist es soweit der große Umzugstag; wie schnell doch die Zeit vergangen ist;

aber auch wenn ich nun eine Wohnung gefunden habe, so muss sich immer noch etwas generell ändern, damit alle Menschen mit Behinderung einen barrierefreien und angemessenen Wohnraum bekommen; die neue Bauverordnung in Bayern mag zwar in die richtige Richtung gehen, ob sie aber schnell und effektiv Menschen helfen kann, einen barrierefreien Wohnraum zu bekommen, muss sich erst noch herausstellen; die Städte und Gemeinden sind oft nicht gewillt überhaupt für behinderte Menschen Wohnraum zu schaffen und hier muss schon ein Umdenken her. Von alleine tut sich nichts und es ist schon schlimm genug, dass überhaupt Verordnungen und Gesetze erlassen werden müssen, damit barrierefreier Wohnraum geschaffen werden kann; eigentlich sollte es so sein, dass von vorneherein so gebaut wird, dass die Wohnungen in jeder Situation im Alltag, sprich egal ob man alt oder krank wird, genutzt werden kann. Jeder Neubau kann dementsprechend geplant werden, dass auf breite Türen, geräumige Bäder, großzügige Räume geachtet wird, und auch bestehende Wohnungen können, wenn Renovierungen anstehen, gleich auf ihre Barrierefreiheit hin umgebaut werden. Aber hierzu ist ein Umdenken bei den Menschen von Nöten. Wenn alles verdrängt und weggeschoben wird, kann sich nichts ändern. Auch wenn man nicht daran denken will, dass man eines Tages selbst mal in diese Situation kommen könnte, so sollte man sich doch mit dem Gedanken befassen, was wäre wenn. Wie käme ich zurecht oder wie kommen andere zurecht. Was kann ich verändern, um zu helfen. Wir von Barrierefrei im Alltag können nur immer wieder darauf hin weisen und die Problematik Barrierefreiheit aufgreifen und den Menschen näher bringen, in der Hoffnung, hier einen kleinen Funken zum glühen zu bringen, der irgendwann alle Menschen erfasst und zum Umdenken und Handeln anregt.

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