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Armut in Deutschland steigt weiter
In den Kobinet Nachrichten war heute folgender Artikel zu lesen:
VdK-Kampagne: 10.000 Plakatwände gegen Armut
Berlin (kobinet) Die Einführung von Freibeträgen bei der Riester-Rente fordert der Sozialverband VdK im Rahmen seiner Kampagne “Aktion gegen Armut”. “Wenigstens 50 oder 70 Euro sollten bei Bezug der sozialen Grundsicherung für diejenigen frei bleiben, die sich zusätzlich in einem Riester-Rentenvertrag abgesichert haben”, erklärte VdK-Präsident Walter Hirrlinger.
Mit seiner Kampagne will der VdK Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufrütteln und das Bewusstsein für die wachsende Armut im Land schärfen. 18,3 Prozent der Bundesbürger seien laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) armutsgefährdet mit weniger als 880 Euro Einkommen im Monat. “Armut ist kein Zufallsproblem mehr. Die Gefahr wächst, dass soziale Gerechtigkeit zum Auslaufmodell zu werden droht”, warnte VdK-Präsident Hirrlinger. Deutschlandweit ist die VdK-Kampagne auf 10.000 Plakatwänden zu sehen. hjr
Ehrlich gesagt wundert mich das kein bisschen. Seit Jahren wird die Rente nicht mehr an die Lebenshaltungskosten angepasst. Aber nicht nur den Rentnern, auch den behinderten Menschen und den Arbeitern steht die Armut ins Haus. Das Geld das man am Monatsanfang bekommt ist meist am selben Tag schon weg. Allein die Mieten schlucken den Löwenanteil unserer Gelder. Wenn man dann noch alle Umkosten wie Strom, Telefon etc. abzieht, dann traut man sich schon gar nicht mehr ausser Haus gehen und einzukaufen. Uns Bürgern wird vorgeworfen, wir essen falsch und tun nichts für die Gesundheit, aber wie soll man von den paar Euro die einem bleiben, noch täglich gesund leben mit Obst und Gemüse. Von wegen kauft BIO, Bio kostet im Durchschnitt 50 bis 100 % mehr als die herkömmlichen Lebensmittel.
Wir zahlen täglich mehr, aber unser Einkommen bleibt gleich egal ob Rente oder die Löhne. Ich frage mich wohin das noch führen soll.
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