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Möglichst viele Alternativen zum Heim schaffen.
Berlin (kobinet) Die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Mitinitiatorin der Bundesinitiative Daheim statt Heim, Silvia Schmidt, tritt dafür ein, dass möglichst viele Alternativen zum Heim geschaffen werden damit die Menschen ihr Wunsch- und Wahlrecht tatsächlich wahrnehmen können. Wenn nur Heimplätze angeboten würden, sei das nicht gewährleistet.
Durch Wohnberatung, den barrierefreien Umbau von Wohnungen, Schaffung von Wohnquartieren und die Gründung von Wohngemeinschaften könne mit Hilfe von flächendeckender Assistenz und Dienstleistungen die Hilfe dorthin gebracht werden, wo sie benötigt wird. moh
Mein Kommentar: ….. Langsam aber sicher scheinen sich manche doch Gedanken zu machen, was sehr erfreulich ist. Leider gibt es in den meisten Städten und Gemeinden unseres Landes, nur die Alternative HEIM, wenn man in der eigenen Wohnung aufgrund des Alters oder wegen Krankheit nicht mehr zu recht kommt. Der Mensch hat nicht die Wahl zu sagen, ins Heim will ich nicht, denn es gibt keine anderen geeigneten Wohnformen.
Das was ich schon seit Jahren bemängle, es gibt einfach (fast) keine barrierefreien Wohnungen, in denen man auch als Mensch im Rollstuhl bleiben kann, ohne gleich ins Heim zu müssen, weg von der Familie und weg aus der gewohnten Umgebung. Ein Miteinander ist hier gefragt, und um dies zu erreichen, müssen als erstes barrierefreie Wohnungen geschaffen werden. Auch die Wohnbaugesellschaften (die sich sozial oder gemeinnützig schimpfen) müssen endlich mal anfangen, beim Sanieren die Wohnungen – barrierefrei umzubauen – zumindest senioren und behindertenfreundlich zu gestalten. Ist es denn so schwer, die Türen zu verbreitern, ein barrierefreies Bad einzubauen, Räume mit einem Durchbruch zu verbreitern etc.
Ich denke wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Wenn wir die wohnlichen Vorrausetzungen schaffen, dann haben wir im Alter oder bei Krankheit auch die Wahl, ob wir ins Heim wollen oder lieber Zuhause mit der Familie unser Leben verbringen.
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