- Aktionen & Projekte (39)
- Barrierefrei im Alltag (69)
- Barrierefreier Wohnraum (14)
- Barrierefreies Weiden (22)
- Betreutes Wohnen (5)
- Diskriminierung (28)
- Gerichtsurteile (49)
- Informatives (58)
- Lyrisches (2)
- Pflegegeld (8)
- Rund um Pflege (25)
- Rund um Senioren (28)
- St. Michael Zentrum (12)
- Stadt Weiden (5)
- Wohnungssuche (14)
- Zum Nachdenken (21)
- 6.5.2010: Buchvorstellung Heinz Freckmann: Krücke: Eroberung des Glücks
- 27.4.2010: Pressemitteilung der Stadt Weiden i. d. OPf. vom 21.04.2010
- 18.3.2010: Barrierefreie Küchen jetzt bei KüchenQUELLE
- 15.3.2010: Dringend: keine Überprüfungsanträge zurücknehmen!
- 3.3.2010: Staat darf Abwrackprämie nicht anrechnen
- 22.2.2010: Härtefall-Katalog zur Umsetzung des Hartz IV Urteils liegt vor
- 20.2.2010: Kein Behindertentransport?
- 19.2.2010: Hublift für das Foyer des Weidener Rathauses
- 15.2.2010: Johnny Cash: "American VI"
- 8.2.2010: Auch tagsüber in guten Händen
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
Pflegeheim-Skandal: Oma stürzt aus kaputtem Rollstuhl – tot!
SCHWABACH Neuer Heim-Skandal: Haarsträubende Zustände in einem Schwabacher Altenstift haben allem Anschein nach zum Tod einer pflegebedürftigen Frau (79) geführt: Oma Anna B.*
Die Feststellbremse war defekt
Allein die Tatsache, dass die betagte Dame ohne Aufsicht mit ihrem Rollstuhl herumfahren konnte, lässt auf ein hohes Maß an Sorglosigkeit schließen. Die Frau war bereits vor wenigen Monaten einmal damit die Treppe hinabgestürzt.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge hätte sie die Stufen, die ihr jetzt zum Verhängnis wurden, eigentlich gar nicht erreichen dürfen. Sie liegen in einem Gebäudeteil, der durch eine Feuerschutztür abgetrennt ist. Sie hätte verschlossen sein müssen, ließ sich jedoch leicht öffnen. Ein weiterer Faktor, der den fatalen Treppensturz womöglich begünstigt hat: Die Feststellbremse des Rollstuhls war defekt. Ob dieser Mangel bereits beim ersten Unfall bestand und nicht repariert wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Wirbelsäulenbrüche und eine Einblutung im Gehirn übersehen
Das bisherige Ergebnis der amtlichen Nachforschungen wirft aber nicht nur einen dunklen Schatten auf die Zustände im Heim. Auch das Schwabacher Krankenhaus macht alles andere als eine gute Figur. Denn der zweite Teil des Dramas spielte sich dort ab. Bei der Untersuchung von Anna B. wurden nach AZ-Informationen zwei Wirbelsäulenbrüche übersehen – und auch eine Einblutung im Gehirn. Bereits einen Tag nach ihrer Einlieferung wurde die Frau wieder ins Pflegeheim zurückgebracht. Dort begann sie wenige Stunden später zu kollabieren und wurde erneut in die Klinik gebracht. Erst jetzt wurden ihre schweren Verletzungen diagnostiziert. Zu spät. Sie starb kurz darauf.
Ein Sprecher der Justizbehörden erklärte, dass erst die genauen Todesumstände geklärt werden müssen, um dann zu entscheiden, ob weitere strafrechtliche Schritte eingeleitet werden. Der Betreiber des Pflegeheims sagte zur AZ: „Auch ich bin an einer umfassenden Aufklärung interessiert. Der Tod der Frau tut mir sehr leid.“ Helmut Reister
Quelle: Internet Nürnberger Abenzeitung
Mein Kommentar: In einem barrierefreien Gebäude wäre das nicht passiert. Leider sind Kontrollen in den Heimen viel zu selten, erst wird die Öffentlichkeit erst aufmerksam, wenn etwas passiert. In diesem Fall hier, war es für das Opfer zu spät. In den meisten Heimen sind die Hilfsmittel nicht ausreichen gewartet und auch nicht ausgestattet. Oft fahren die Bewohner ohne Beinstützen und Gurt, sind ohne Begleitung unterwegs und sich auf sich allein gestellt. Da fragt man sich doch, wofür die Bewohner solcher Heime so viel Geld zahlen. Wenn man so etwas liest fehlen einem die Worte.
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.