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Archive für Oktober 2008
„Die Wiesn‘“ im St. Michael-Zentrum
27.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

Am 21. 10. 2008 feierten die Bewohner zusammen mit dem Personal und der Leitung des St. Michael-Zentrums das Oktoberfest. Gegen 15.30 Uhr füllte sich der herbstlich dekorierte Saal, um ausgelassen zu feiern. Bereits eine Stunde zuvor wurde das altertümliche Butterfass gefüllt und mit dem Buttern begonnen, um den Bewohnern das Warten auf die fertige Butter zu verkürzen.

Der Nachmittag wurde musikalisch begleitet von dem Duo Hausner & Bauer, die mit bayrischer Musik, das Wiesn‘ – Feeling in die Stube brachten. Nach einem Eröffnungsständchen hielt Leiter Günter Daubenmerkl eine kleine Ansprache an die Bewohner. Der Herbst der mit seiner Fülle, Farbenpracht und Wärme langsam das Ende des Jahres einläutet und langsam von der Pracht in fahles und blasses Grau wechselt.

Zwischen den musikalischen Einlagen, gab es immer wieder Sketche, zur Freude der Bewohner. Diese lachten ausgelassen, über die heiteren Unterbrechungen der Belegschaft. Auch das Publikum wurde in den Ablauf miteinbezogen und so wurden Gedichte aufgesagt und Erinnerungen über das Ausbuttern zusammengetragen. Über die Geschichte der Butter wurde ebenfalls in einer Art Quiz informiert. So erfuhr man, dass es schon 6000 v. Chr. die erste Butter gab, dass 3000 v. Chr. zum ersten mal schriftlich im Alten Testament in den Sprüchen Salomons die Butter erwähnt wurde und vieles mehr.

Das Highlight des Oktoberfests war das Ausbuttern in einem traditionellen Butterfass mit Drehkurbel. Auch die Bewohner wurden mit einbezogen und durften selbst mit Hand anlegen. Die frische Buttermilch fand großen Anklang und auch die frische Butter, die mit frischem Bauernbrot gereicht wurde. Überall im Saal sah man strahlende Gesichter, es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt. Ein gelungenes Fest, das Abwechslung in das Leben der Bewohner gebracht hat.

Das Oktoberfest endete mit einem bayrischen Abendessen, Bierbratl mit Kartoffel – und Krautsalat, sowie Bier oder Radler. Die Erinnerungen an dieses Ereignis wird den Bewohnern noch viele schöne Augenblicke bescheren.
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Die „Sterne des Orients“ funkelten im St. Michael-Zentrum
12.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

Eine einmalige und einzigartige Vorstellung gaben am Freitagabend die Sterne des Orients im St. Michael-Zentrum. Zum Orientalischen Abend hatte die Selbsthilfegruppe Barrierefrei im Alltag geladen und bescherte mit diesem Ereignis den zahlreich erschienen Gästen unvergessene Stunden. Ermöglicht hatte diesen Abend Herr Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums, der unser Vorhaben unterstützte und für den Saal und Verpflegung gesorgt hat.
Schnell füllte sich der Saal und voller Erwartung fieberten alle dem Auftritt der Bauchtänzerinnen entgegen. Mit einem mystischen Kerzentanz eröffnete die erste Bauchtänzerin die Darbietung und zog sofort alle in ihren Bann. Ein Tablett bestückt mit brennenden Kerzen zierte ihr Haupt und während des gesamten Tanzes starrte der ganze Saal gebannt auf die Tänzerin, die durch ihr tadelloses Können bestach. Belohnt wurde sie mir überwältigendem Beifall, der sie hinausbegleitete.

Es folgte der Stocktanz zweier Tänzerinnen, die in filigran gearbeiteten Kleidern eine Premiere darboten. Diesen Tanz hatte die Sterne des Orients vorher noch nie aufgeführt und die Bewohner des St. Michael-Zentrums kamen so in den Genuss einer einmaligen Darbietung.

Nach dem Stocktanz verzauberten drei Sterne des Orients das Publikum mit einem atemberaubenden Schleiertanz. Mit ihren farbenfrohen und reich verzierten Kostümen brachten sie den Orient mit seiner andersartigen Musik den Menschen im Saal näher und wurden mit tosendem Beifall belohnt.
Drei weitere Tänzerinnen wehten herein und die komplette Bauchtanzgruppe setzte zum Finale an. Die beiden Abschlusstänze versetzten die Zuschauer erneut in einen orientalischen Taumel, der sich in einem Tanz durch die Tischreihen gipfelte.

Am Ende der Darbietung bedankte sich Herr Daubenmerkl und wir von Barrierefrei im Alltag bei jeder der Tänzerinnen mit einem Präsent für diesen unvergesslichen Abend.
Die Begeisterung war so enorm, dass dem Publikum, die Zeit viel zu schnell vergangen war. Überwältigt von der warmen Herzlichkeit des Publikums entschlossen sie die Sterne des Orients zu einer Zugabe von zwei weiteren Tänzen, die nach dem Imbiss und einer kleinen Verschnaufpause für die Damen, noch einmal das Feuer des Orients unter dem Publikum entflammten. In jeder Bewegung der Tänzerinnen spiegelte sich die Passion zum Bauchtanz wider und die beeindruckenden Kleider taten ihr Übriges, um den Abend zu perfektionieren.

Die Tänzerinnen die im „normalen“ Leben alle einem Beruf nachgehen und sich wöchentlich zum Training treffen, treten ab und an auf, um andere mit ihren Tänzen zu erfreuen. Man konnte die Bauchtanzgruppe schon bei den Weidener Sommerserenaden im Stadtpark bewundern und am Freitag waren sie hautnah für die Bewohner und Gäste im St. Michael-Zentrum zu bestaunen. Der Abend fand großen Anklang bei allen und wir dürfen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen.

Barrierefrei im Alltag
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Zithermusik im St. Michael-Zentrum
11.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

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Internationale Tagung „´Nichts über uns ohne uns´
7.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Presseankündigung
Internationale Tagung „´Nichts über uns ohne uns´ - Menschen mit Behinderung als Akteure einer nachhaltigen Entwicklung“
Zum weltweiten Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember findet vom 2.-3. Dezember 2008 die internationale Tagung „’Nichts über uns ohne uns’ - Menschen mit Behinderung als Akteure einer nachhaltigen Entwicklung“ im Kleisthaus in Berlin statt. Die Tagung möchte einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention leisten, die einen Paradigmenwechsel in der Rolle von Menschen mit Behinderung beinhaltet. Es wird aufgezeigt, wie behinderte Menschen aktiv in Entwicklungsvorhaben einbezogen und beteiligt werden können.Zum Abschluss stellen Politiker sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Verbänden im Rahmen einer Podiumsdiskussion dar, welchen Beitrag sie zur Realisierung der UN-Konvention und der darin geforderten inklusiven Entwicklungszusammenarbeit leisten können. Die Tagung richtet sich an Akteure aus dem entwicklungs- und behindertenpolitischen Bereich und andere Interessierte. Veranstaltet wird die Tagung gemeinsam von Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev), CBM (Christoffel-Blindenmission), Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Misereor.
Kontakt und weitere Informationen:Behinderung und EntwicklungszusammenarbeitWandastraße 9, 45136 EssenTel.: 0201/ 17 88 963; Fax: 0201/ 17 89 026
Email: presse@bezev.de, www.bezev.de
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