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Archive für April 2009
Diebe stehlen 10-Jährigem den Rollstuhl
27.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Von Christoph Walter am 16. April 2009 15:56 Uhr
MITTE Ahmed Allaoui (10) lässt sich die Laune so schnell durch nichts vermiesen. Jetzt lächelt er kaum noch, immer wieder kullern Tränen über sein Kindergesicht: Dreiste Diebe haben dem spastisch gelähmten Jungen in der Nacht zu Mittwoch den Rollstuhl gestohlen. Nicht irgendeinen Rollstuhl. Eine Spezialanfertigung, perfekt an seinen Körper angepasst und auf seine Bedürfnisse zugeschnitten.
Ahmed und sein Vater Fadi Allaoui sind verzweifelt. Diebe haben den Rollstuhl des spastisch gelähmten Jungen geklaut. Foto: Walter
“Schön blau war der”, erzählt Ahmed, “mit Lichtern in den Rädern. Ich war richtig schnell damit und konnte den anderen Kindern einfach davon düsen.”
Unermesslicher Schaden
Materieller Wert des Rollis, auf den Ahmed dringend angewiesen ist: 3000 Euro. Der emotionale Schaden, den die Diebe angerichtet haben: unermesslich.
Auf dem Sofa kuschelt sich Ahmed ganz fest an seinen Papa Fadi Allaoui (35), murmelt mit einem dicken Kloß im Hals: “Gemein ist das.” Dann blickt der Junge traurig aus dem Wohnzimmerfenster - auf den Tatort, die Terrasse des Mehrfamilienhauses an der Windmühlenstraße.
Nach einem Spielplatzbesuch am Dienstagnachmittag hatten seine Eltern den Rollstuhl auf der von der Straße aus zugänglichen Veranda abgestellt. Als Ahmeds Mutter Nawal Allaoui (29) am nächsten Morgen mit den Kindern das Haus verlassen wollte, traute sie ihren Augen nicht: Der Rollstuhl ihres Sohns - verschwunden.
Die Polizei ermittelt
“Wir haben zuerst an einen Kinderstreich gedacht und alles abgesucht, die Grünanlagen, den Keller”, erzählt Fadi Allaoui. Vergebens. “Dann haben wir die Polizei eingeschaltet.” Die ermittelt jetzt, hat aber keine heiße Spur.
Für die Allaouis, die 1988 aus dem Libanon nach Deutschland kamen und seit zehn Jahren in Bochum leben, ein herber Schlag: “Wie soll ich mit dem Jungen jetzt viermal die Woche zur Krankengymnastik kommen oder zum Spielplatz?”, fragt sich der Vater. “Ahmed kann ja nicht den ganzen Tag zuhause hocken.”
Kurzfristiger Ersatz ist unmöglich
Aus seinen alten Kinderrollstühlen ist der Junge inzwischen herausgewachsen. Kurzfristig einen Ersatz zu beschaffen, ist unmöglich, da Ahmed einen Rolli nach Maß benötigt. “Und ganz nebenbei”, sagt Fadi Allaoui, “die Krankenkasse hat Jahre gebraucht, um den Rollstuhl zu genehmigen, der jetzt weg ist.”
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Maibaumfest im St. Michael-Zentrum
26.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Herzliche Einladung zum Maibaumfest am Freitag, 1. Mai 2009 im Garten vom St. Michael-Zentrum
Beginn für Bewohner des Hauses: 11.30 Uhr
• Mit Frühschoppen
• Zu Mittag: Grillfleisch, Fisch, Kartoffelsalat, Dotsch & Würstel
• Am Nachmittag Kaffee, Kuchen, Maibowle, kalte Getränke
• Maibaumaufstellen mit Musik & Tanz
• Essensmarken sind am Verpflegungsstand erhältlich

Beginn für Bewohner des Betreuten Wohnens: 14.00 Uhr
• Am Nachmittag Kaffee, Kuchen, Maibowle, kalte Getränke
• Maibaumaufstellen mit Musik & Tanz
• Ab 16:00 Grillfleisch, Fisch, Kartoffelsalat, Dotsch & Würstel
• Essensmarken sind am Verpflegungsstand erhältlich
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Versorgung von behinderten Kassenpatienten kritisiert
11.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
übernommen von kobinet-nachrichten 08.04.2009 - 10:47
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org
Jena (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat heute die doppelte Benachteiligung behinderter Menschen im deutschen Gesundheitssystem kritisiert. Zum einen würden barrierefreie Arztpraxen und flächendeckende Versorgungsangebote für behinderte Menschen fehlen, die eine freie Arztwahl ermöglichen. Zum anderen müssten gesetzlich Krankenversicherte insbesondere bei den niedergelassenen Fachärzten wesentlich länger auf einen Termin warten als Privatpatienten, wie eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie ergab. “Zurzeit ist das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen in aller Munde. Im Bereich der Gesundheitsversorgung, wo die Übereinkunft in Artikel 25 ‘das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung’ fordert, liegen wir allerdings hinter den Vorgaben der Konvention noch meilenweit zurück. Dies ist ein Zustand, der nicht länger hinnehmbar ist”, erklärte Barbara Vieweg, Bundesgeschäftsführerin der ISL.
“Es kann nicht sein, dass chronisch Kranke, die langfristig teure Medikamente, Therapien oder ein Hilfsmittel benötigen, Probleme haben, überhaupt eine Arztpraxis zu finden, die sie als Patienten annimmt oder ÄrztInnen, die entsprechende Verordnungen ausstellen”, so Vieweg. Wohnortnah qualitativ hochwertig medizinisch versorgt zu werden, müsse für Menschen mit Behinderungen genauso selbstverständlich sein, wie für nicht behinderte Menschen.
“Wir brauchen eine Gesundheitspolitik, die für alle einen barrierefreien und chancengleichen Zugang zur ärztlichen Versorgung sicherstellt und dieses für Kassenpatienten gleichermaßen gewährleistet”, fordert Vieweg. Sie kommt zu dem Schluss: “Wenn die Kassenärztliche Vereinigung nicht in der Lage ist, eine qualitativ hochwertige und barrierefreie Versorgung für alle sicherzustellen, muss auch darüber nachgedacht werden, ob sie ihren Sicherstellungsauftrag noch erfüllt oder ob er den Krankenkassen übertragen werden soll. Wenn es mit der deutlichen Aufstockung der Vergütung für die niedergelassenen Ärzte nicht gelingt, eine angemessene und gerechte Bezahlung der ärztlichen Leistungen sicherzustellen, haben sich die kassenärztlichen Vereinigungen überholt.” sch
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Osterbrunnenfahrt in die „Fränkische Alb“ am 15.04.09
8.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Am Mittwoch den 15.04.2009, wollen wir
unsere diesjährige Osterbrunnenfahrt in
die „Fränkische Alb“ durchführen.
Ein Kurz-Aufenthalt am Osterbrunnen in
Sulzbach-Rosenberg und Kaffeetrinken
in Kirchenreinbach ist geplant.

Bitte melden sie sich bis spätestens
Dienstag 14.04.2009 bis 9:00 Uhr bei Frau Richter
oder Herrn Daubenmerkl verbindlich an!
Treffpunkt: 12:45 Uhr am Haupteingang / 13:00 Uhr Abfahrt.
Um die Fahrt durchführen zu können ist,
eine Anzahl von 25 Bewohner erforderlich!
Ein Kostenbeitrag pro Person von 5,00 € pro Person wird erbeten.
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