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Archive für August 2009

Gestürzten Rollstuhlfahrer per Handy geortet

Donnerstag, 20. August 2009, 18:32 Uhr

Celle/Minden (dpa/lni) - Sein Hunger ist einem Rollstuhlfahrer auf einer Dreiländertour am Donnerstag im Landkreis Celle beinahe zum Verhängnis geworden. Auf dem 180 Kilometer langen Weg von Salzwedel (Sachsen-Anhalt) in seine ostwestfälische Heimat stürzte der 67-Jährige an einer Landstraße beim Versuch, einen Maiskolben zu pflücken, so unglücklich, dass er unter seinem Gefährt begraben wurde. Der Mann konnte sich nicht mehr selbst befreien. Anhand seines Handys konnte die Polizei den ortsunkundigen Rentner nach mehr als einer Stunde orten und befreien. Anschließend setzte der unverletzte 67-Jährige seinen Weg per Rollstuhl fort.

Kontrolleur verweist Behinderte erneut des Zuges

Endstation Bahnsteig

Kontrolleur verweist Behinderte erneut des Zuges

Schwerte, 28.08.2009, Manfred Kowitzke

Schwerte-Ergste. Ein Bahn-Kontrolleur hat die Fahrausweis einer geistig behinderten Frau nicht anerkannt, ihr ein Bußgeld aufgebrummt und sie mitsamt ihres Freundes in Schwerte auf dem Bahnsteig stehen lassen. Das gleiche war ihr schon im April passiert. Damals hatte die Bahn den Vorgang bestritten.

Jetzt hat es Hans-Günter Rösener schriftlich: Ein Bahn-Kontrolleur hat die Fahrerlaubnis seiner geistig behinderten Tochter nicht anerkannt, ihr ein Bußgeld aufgebrummt und sie mitsamt ihres Freundes in Schwerte auf dem Bahnsteig stehen lassen.

Ähnlich war es der 21-Jährigen im April dieses Jahres ergangen. Damals war sie schon vor Fahrtantritt des Zuges verwiesen worden.  Die Bahn hatte abgestritten, dass einer ihrer Mitarbeiter verantwortlich war.

Aufklärung gefordert

Der Vorfall am 20. April hatte ordentlich Staub aufgewirbelt. CDU-Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter seiner Fraktion, hatte Aufklärung eingefordert. Wie kann es sein, hatte er seinerzeit wissen wollen, dass Bahn-Bedienstete die beglaubigte Kopie eines Behindertenausweises in Verbindung mit dem Begleitschein des Landschaftsverbands nicht als Fahrschein anerkennen? Wie ist es möglich, dass eine behinderte junge Frau völlig allein auf dem Bahnsteig stehengelassen wird?

DB Regio-Vorstandsvorsitzender Ulrich Homburg hatte dem Abgeordneten kurz und knapp geantwortet: Eine Beteiligung seiner Mitarbeiter habe „nicht nachgewiesen werden” können.

“Fahrpreisnacherhebung”

Das dürfte sich diesmal anders darstellen. Es war am Mittwoch, auf dem Weg von Dortmund nach Ergste, kurz hinter dem Halt Aplerbeck. Der Kontrolleur wollte die Bescheinigungen nicht anerkennen. „Aber diesmal war ich schlauer”, sagt Sabrina Rösener, die mit ihrem Freund unterwegs war. Erst bat sie den Kontrolleur, ihr seinen Namen zu geben. Als der Mann das ablehnte, gab sie vor, kein Geld dabei zu haben und ließ sich die „Fahrpreisnacherhebung” ausstellen. Da steht es nun schwarz auf weiß: Beanstandungstag, Zugnummer, und - für den Vater von Sabrina am wichtigsten - die Kennnummer des Prüfers. Der wiederum, das wird aus dem Dokument deutlich, hat die beglaubigte Kopie des Behindertenausweises zwar genutzt, um Sabrinas Personalien festzustellen und die Nachforderung in Höhe von 40 Euro auszufüllen. Dafür hat die Kopie gereicht - aber als Fahrschein wird sie nicht anerkannt. „Das verstehe, wer will”, meint Hans-Günter Rösener, der den erneuten Vorfall bereits an Hüppe weiterleitete. Der versprach umgehend: „Diesmal”, so Hüppe, „diesmal kommt mir die Bahn nicht davon.”

Hüppe will zur Not zur Bahn gehen

Hüppe kündigte an, diese Angelegenheit „ganz oben aufzuhängen” und will die Behindertenbeauftragten von Land und Bund einschalten. „Und wenn ich selbst in den DB-Turm gehe”, sagt Hüppe: „Wenn wir wollen, dass Menschen mit so genannter geistiger Behinderung ein weitgehend eigenständiges Leben führen können, dann darf so etwas nicht passieren.”

Die Nachforderung in Höhe von 40 Euro nach dem jüngsten Zugverweis ist übrigens inzwischen aus der Welt. Mutter Rösener wurde mit ihrer Tochter Sabrina im Schwerter Bahnhof vorstellig, legte den Original-Behindertenausweis vor und konnte mit dem Hinweis von dannen ziehen, dass damit die Sache erledigt sei.

Vielleicht für die Bahn, nicht aber für Hüppe.

Weiterhin keine Zuzahlungen für Blutzuckerteststreifen

Durch die Gesundheitsreform hat sich für Diabetiker bezüglich der Teststreifen nichts geändert. Da sie in der regel weiterhin als chronisch krank gelten, erhalten sie auch weiterhin die ihnen zustehende Zahl von Blutzuckerteststreifen verordnet. Diese Anzahl von Blutzuckerteststreifen übernimmt die Krankenkasse innerhalb eines Quartals:

  • Typ 2 Diabetiker, die mit Tabletten und Diät behandelt werden, bekommen bis zu 50 Teststreifen.
  • Insulinpflichtige Menschen mit Diabetes erhalten maximal 200 Teststreifen
  • Patienten, die mit einer intensivierten konventionellen Therapie (ICT) behandelt werden erhalten 400 Streifen.
  • Typ 1 Diabetikern mit konventioneller Insulintherapie, werden maximal 200 Blutzuckerteststreifen erstattet.
  • Typ-1-Diabetiker, die eine Insulinpumpe tragen erreichen bis zu 600 Teststreifen pro Quartal.
    (Quelle: Neue Apotheken Illustrierte)

Neues aus Weiden in Sachen BARRIEREFREI

  • In der Weidner Thermenwelt http://www.freizeitzentrum-weiden.de gibt es jetzt eine 90° Sauna, die von Rollstuhlfahrer mit Begleitperson genutzt werden kann. Es steht auch Personal zur Verfügung das gern hilft, aber eine eigene Begleitperson ist von Vorteil.
  • Die Stadt Weiden plant auf dem Großparkplatz am ZOB mehrere Behinderten Parkplätze.
  • Die Wohnhäuser in der Tulpenstrasse der Stadtbau GmbH Weiden SGW http://www.sgw-weiden.de/ bekommen einen barrierefreien Eingang mit Rampe, Türöffner und Schlüsselschalter. Freie Erdgeschosswohnungen werden weitgehend behindertengerecht umgebaut. Lediglich die Bäder entsprechen aufgrund der gegebenen baulichen Situation nicht den DIN Normen. Für Behinderte die nicht dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sind diese Wohnung sicherlich geeignet.
  • Die Stadt Weiden lässt den Haupteingang und das Foyer behindertengerecht umbauen. Der Haupteingang erhält eine Rampe und Schiebetüren. Der Zugang zum Foyer wird mit einem Hublift ausgestattet, der mit einem Schlüsselschalter versehen wird, somit können auch Rollstuhlfahrer Ausstellungen im Foyer besichtigen und haben ungehinderten Zutritt. Die Ausschreibung ist bereits im Gange.

    Herzlichen Dank an den Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden Herrn Grundler für die Informationen.

Bitte etwas ernster und trauriger, sie sind doch schließlich behindert.

19.08.2009 - 18:34

Wien (kobinet) Die Frage, ob man über Menschen mit Behinderungen Witze machen darf, stellt sich nicht mehr, meint Phil Hubbe und hat einen herrlichen Cartoon dazu gemacht.

Ein Fotograf bereitet sich für ein Gruppenbild von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen vor. Sie lächeln ihn an. Darauf meint er: “Bitte etwas ernster und trauriger, sie sind doch schließlich behindert.”

Das “Bild der Woche” von BIZEPS-INFO zeigt einen Cartoon von Phil Hubbe aus dem neuen Buch “Das Leben des Rainer - Behinderte Cartoons 3“.

Auf 64 farbigen Seiten hat der bekannte Karikaturist diese in seinem neuen Buch “Das Leben des Rainer - Behinderte Cartoons 3″ zusammengestellt. (Siehe Artikel in BIZEPS-INFO) lad 

INTERNETSURFEN FÖRDERT DIE GEHIRNLEISTUNG

Los Angeles (pte) -

Der Gebrauch des Internets wirkt sich positiv auf das Leistungsvermögen des Gehirns der Nutzer aus. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen US-Forscher der University of California in Los Angeles (UCLA) http://www.ucla.edu . Vor allem bei älteren Menschen hätten verschiedene Tests positive Effekte der Webnutzung bestätigt. So würde durch das Surfen im Netz insbesondere dem ab einem gewissen Alter auftretenden verringerten Leistungsvermögen des Gehirns entgegengewirkt. Dies kann etwa zu einem schlechteren Gedächtnis und einer langsameren Verarbeitungsgeschwindigkeit führen. Die Suche im Internet sei in dieser Hinsicht ein äußerst geeignetes Training, um derartigen Alterserscheinungen vorzubeugen, schreiben die Wissenschaftler im Rahmen der Vorstellung ihrer Untersuchungsergebnisse in der aktuellen Ausgabe des “American Journal of Geriatric Psychiatry” http://ajgponline.org .

Unsere Studie bestätigt, dass die Internettechnologie durchaus auch positive Effekte auf die menschliche Gesundheit haben kann. Sie hilft etwa dabei, unsere Gehirne aktiv zu halten”, zitiert CNN den UCLA-Professor und verantwortlichen Studienleiter Gary Small. Die zu Tage geförderten Ergebnisse seien vor allem für Menschen mittleren und hohen Alters ermutigend. Diese könnten das Surfen im Web als Trainingsmethode einsetzen, um einer späteren Reduktion des Leistungsvermögens des eigenen Gehirns rechtzeitig vorzubeugen. “Im Internet nach Informationen zu suchen, ist für das Gehirn ein komplexer Entscheidungsprozess, der seine Funktionen deutlich verbessert”, stellt Small fest. Hierbei würden Hirnregionen aktiviert, die selbst beim Lesen unbeteiligt bleiben.

“Es ist prinzipiell so, dass manche Tätigkeiten das Gehirn mehr fordern als andere. Das Surfen im Internet ist sicherlich etwas, das in dieser Hinsicht einige Herausforderungen für die Nutzer bereithält”, betont Alexander Maye, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Neurophysiologie und Pathophysiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf http://www.uke.de/neurophysiologie , im Gespräch mit pressetext. So erfordere die Webnutzung beispielsweise ein Mindestmaß an Orientierung und eine schnelle Auffassungsgabe. “Einen Zusammenhang zwischen dem Internetsurfen und einer gesteigerten Hirnaktivität halte ich deshalb für plausibel”, meint Maye. Auch eigene Forschungsergebnisse des Instituts seien mit den Ergebnissen der kalifornischen Wissenschaftler kompatibel.

Die Resultate der UCLA-Studie müssten aber auch mit Vorsicht genossen werden. “Die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Beschäftigung mit dem Internet alleine sicherlich nicht ausreicht, um etwaigen Leistungsverlusten des Gehirns im Alter vorzubeugen”, stellt Maye klar. Mindestens ebenso wichtig für das Training der eigenen Gehirn-Fitness seien soziale Tätigkeiten. “Das menschliche Gehirn reagiert auf Reize aus der Umwelt. Der soziale Kontakt zu anderen Menschen, wie er etwa durch ein Gespräch zustande kommt, ist in diesem Zusammenhang meiner Ansicht nach durch nichts zu ersetzen”, so Maye abschließend.

Ressort: Senioren | 21.10.08 von chl | Permalink:  http://www.handicap-netzwerk.de/content/detail.php?subaction=showfull&id=1224560641&archive=&ucat=6  

BESCHÄMEND WIE IN EUROPA UND USA MIT LEBENSMITTELN UMGEGANGEN WIRD

Hagen, im August 2009

Wärend andere Menschen aus Armut hungern müssen, schmeissen zahlreiche Supermarktketten Europa´s z.B. ihre Lebensmittel die das Mindeshaltbarkeitsdatum überschritten haben aber trotzdem noch verzehrt werden können in den Müll.

So werden u.a. ca. 30 Prozent der verkauften Kartoffeln in England in den Abfall geworfen und zwischen 40 und 60 Prozent aller beireits gefangenen und getöteten  Fischsorten wieder dem Meer zurück geführt. So hat jetzt die Marktforschungsgruppe Biffa festgestellt, das jährlich 484 Mio. Joghurts und Insgesammt 135.000 Tonnen Lebensmittel auf Deponien landen.

Das erschreckende am ganzen ist, das der gösste Teil der Lebensmittel aus dem Grunde vernichtet werden, weil sie nicht dem ” guten Aussehen ” oder der Grösse entsprechen. Aus diesem Grunde werden auch die hälfte aller Früchte und Gemüsesorten vernichtet.

Das traurige am Ganzen ist, das mit den Lebensmitteln die hier arglos weggeworfen werden hungernde Menschen sieben mal ernärt werden könnten.

Denn die Lebensmittelindustrie ist angesichts der Globalen Marktwirtschaft in der Tat daran interessiert Überschussprodukte her zu stellen, um einen Recht hohen Gewinn zu erziehlen. Aus diesem Grunde wird der Ware ein Mindeshaltbarkeitsdatum ( MHD ) aufgedruckt. Von etwa 1 Mrd. hungernden Menschen sterben allein ca.24.000 Kinder Täglich ( lt. Angaben des Welternärungsprogramms der der Vereinten Nationen ) an Hunger, dieser indirekten Vernichtung von Menschenleben ist dem Kapitalismus unserer Gesellschaft und der Macht der Konzerne zuzuweisen. Denn jedes weggeworfene Lebensmittel wurde beits verkauft, d.h. man hat es im Preis der wirklich verkauften Ware bereits mit einkalkuliert.

Das Hunger und Angst auf Bangen der Existens und des Überlebens auch Krankt macht und somit auch chronische Erkrankungen ( Behinderungen ) entstehen scheint niemand zu kümmern.

Heisst es doch immer wieder Geld vor Mensch, oder künftig philleicht auch ” kein Essen für Menschen die nicht´s leisten oder gar arbeiten ” ? Jedenfalls scheint es so, das sich mit Ausbreitung der Profitgesellschaft immer mehr Armut entsteht um die Arme Gesellschaft auszurotten.

Oh je, hat Deutschland beispielsweise aus der Geschichte denn nicht gelernt ????   > dhe <
 

Permalink: http://www.handicap-netzwerk.de/content/detail.php?subaction=showfull&id=1250204482&archive=&ucat=1

Tour für die Rechte pflegender Angehöriger

Offenburg (kobinet) Wie die Badische Zeitung, aber auch andere Medien berichten, startete der Offenburger Friseurmeister Stefan Krastel heute zur Mittagszeit einen auf die Dauer von vierzig Tagen angesetzten Fußmarsch nach Berlin. Herr Krastel möchte mit diesem Marsch auf die Situation pflegender Angehöriger aufmerksam machen. Er musste sich, da er seine Mutter mit Pflegebedarf zusammen mit anderen versorgt, von seinem Vermögen trennen und lebt jetzt von Hartz IV. Zahlreiche Medien im Südwesten berichten heute vom Start der Tour.

Die kobinet-nachrichten werden weiter von der Tour berichten. gba

Links zur Tour
Internetseite des Herrn Krastel
Badische Zeitung, Offenburg von heute
Der Süswestrundfunk berichtete heute
Bericht in BADEN-ONLINE
Link zur Kampagne für ein Teilhabesicherungsgesetz der Bundesverbände ISL e.V. und ForseA e.V.

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