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Krankenkasse muss digitales Hörgerät zahlen
Eine Krankenkasse muss die Kosten für ein digitales Hörgerät für einen nahezu tauben Versicherten in voller Höhe übernehmen. Der Betroffene darf in diesem Zusammenhang nicht auf ein analoges Hörgerät verwiesen werden, nur weil dieses durch den üblichen Festbetrag der Krankenkasse abgedeckt ist. Das hat jetzt das Bundessozialgericht entschieden. Konkret haben die Kasseler Richter festgelegt, dass die Krankenkasse bei einem digitalen Hörgerät nicht nur den Teilbetrag, sondern auch die restlichen Kosten in Höhe von 3.073 Euro übernehmen muss.
Als Ausgleich zu einer Hörbehinderung hätten die Krankenkassen die Aufgabe, für Hörgeräte aufzukommen, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik die Angleichung an das Hörvermögen eines gesunden Menschen bieten und darüber hinaus Vorteile im alltäglichen Leben mit sich bringen (Az.: B 3 KR 20/08 R).
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