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Archiv der Kategorie Aktionen & Projekte
Buchvorstellung Heinz Freckmann: Krücke: Eroberung des Glücks
6.5.2010 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
klicken sie auf das Buch um mehr zu erfahren ….
Geschrieben in Informatives, Lyrisches, Aktionen & Projekte, Barrierefrei im Alltag | 1 Kommentar »
Notfall-Kontakt im Handy
21.1.2010 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Frankfurt a.M. (CeBeeF) Mehrere Hilfsorganisationen empfehlen, im Handy sogenannte ICE-Notfallnummern zu speichern. Die Telefonnummern haben trotz ihrer Abkürzung nichts mit der Deutschen Bahn zu tun. “ICE” ist ein internationaler Code (in case of emergency), der für “im Notfall” steht.
Die Retter finden bei Verkehrs- oder Unfallopfern häufig Handys. Wenn die Menschen bewusstlos sind oder unter Schock stehen, können Angehörige oder Freunde vielfach nicht schnell ermittelt werden. Immer mehr Menschen verfügen inzwischen über ein Mobiltelefon. Das kann auch dazu dienen, in einer Notsituation oder bei einem Unfall schnell einen Angehörigen oder Vertrauten zu benachrichtigen.
Unter dem internationalen Code “ICE” sollten Namen und Telefonnummern von Vertrauensperson im elektronischen Telefonbuch des Handys gespeichert sein. Stehen mehrere Personen dafür zur Verfügung, so empfehlen Ärzte und Sanitäter, sie jeweils unter ICE 1, ICE 2 und so weiter einzutragen. Neben dem internationalen Code kann auch das deutsche Kürzel “IN” verwendet werden.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) geben diesen Ratschlag. Der Arbeitersamariterbund (ASB) warnt hingegen davor, dass diese ICE-Nummern von Dritten missbräuchlich verwendet werden könnten.
Weitere Informationen zu diesem Thema: www.imnotfall.de

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Rechtzeitig vorsorgen
10.12.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Viele Menschen machen sich keine Gedanken über Krankheit, Behinderung und Invalidität, weil sie sich aktuell gesund fühlen und voll im Leben stehen. Wer sich so sicher glaubt, denkt oft nicht daran, sich rechtzeitig über sinnvolle Versicherungen zu erkundigen oder ist schlichtweg zu faul, sich durch die zahlreichen Angebote auf dem Markt durchzukämpfen. Vorsorge ist jedoch besser als Nachsicht und mit Vergleichs-Portalen im Internet kann man sich mittlerweile auch schnell und kostenlos einen Überblick verschaffen. Meist muss man hier nur einige wenige Daten eingeben und erhält eine überschaubare Zusammenstellung der Angebote.
Wichtige Versicherungen im Gesundheitsbereich sind neben der Krankenversicherung, welche in Deutschland Pflicht ist, auch die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Unfallversicherung. Gegen Unfälle oder Erkrankungen ist niemand gewappnet, finanziell absichern kann man sich aber sehr wohl. Während die private Unfallversicherung, wie es der Name schon sagt, nur nach Unfällen zahlt, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung umfassender. Sie leistet auch bei körperlichen und geistigen Krankheiten, die zur Erwerbslosigkeit führen. Vor dem Rentenalter berufsunfähig wird laut aktuellen Studien bereits jeder vierte Bürger.
Die Unfallversicherung ist aufgrund ihres geringeren Leistungsumfanges ein wenig preisgünstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Höhe der Prämie oder Rente, die im Schadensfall vom Versicherer ausgezahlt werden soll, muss vor dem Abschluss der jeweiligen Versicherung vereinbart werden. Je nachdem wie diese ausfallen soll, gestalten sich dann auch die Beiträge. Jedoch gibt es auch zwischen den Anbietern preisliche Unterschiede. Gerade junge gesunde Menschen sollten sich gut erkundigen und ein paar Euro in ihre Zukunft investieren. Informieren kann man sich auf diversen Portalen im Internet, dort finden sich auch Vergleichsrechner und Kontaktformulare zu seriösen Versicherungsmaklern.
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Der Weidener Seniorentag – ein großes Vergnügen für alle Beteiligten
17.10.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Nach über zwanzig Jahren fand am Dienstag den 13. Oktober 2009 in der Weidener Max-Reger-Halle der Seniorentag statt. Der Saal, der Platz für 600 Gäste bot, füllte sich schnell an diesem Nachmittag.
Zahlreiche Seniorenclubs, Seniorenheime, Selbsthilfegruppen und Ehrengäste, darunter Oberbürgermeister der Stadt Weiden Kurt Seggewiß, der Behindertenbeauftragte Alexander Grundler, die Gleichstellungsbeauftragte Monika Langner, der Seniorenbeauftragte Alfons Heidingsfelder und Vertreter des Stadtrates waren erschienen, um gemeinsam eine schöne Zeit zu genießen.

Vor Ort war auch eine kleine Gruppe des St. Michael-Zentrums in Begleitung von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl, die Selbsthilfegruppe Barrierefrei im Alltag, sowie einige Bewohner aus dem Betreuten Wohnen des SMZ. Eine großzügige Spende der Volksbank Weiden in Höhe von 2.500 Euro, ermöglichte den Gästen einen freien Eintritt und den Genuss von kostenlosem Kaffee und Kuchen.
Die Weidener Stadtkapelle eröffnete den Nachmittag mit einem kräftigen Marsch und war auch für die weitere musikalische Unterhaltung zuständig. Durch das Veranstaltungsprogramm führte Hans Hofmann von den Lustigen Konradern. Dann betrat Oberbürgermeister Kurt Seggewiß das Podium und begrüßte in seiner Rede die anwesenden Gäste, und wünschte allen einen unterhaltsamen Nachmittag. Auch der Vertreter der Volksbank Uwe Renger hielt eine kleine Ansprache und wies darauf hin, dass die Spenden für die Stadt Weiden kein reines Geschenk seien, sondern als Investition für die Region zu sehen sind, um etwas zu bewirken.

Nachdem die Redner die Bühne verlassen hatten, spielte die Stadtkapelle wieder kräftig auf. Die Theatergruppe des Maria-Seltmann-Hauses wartete mit einem Sketch von Kurt Tucholsky auf „Wo kommen die Löcher im Käse her?“ Das dargebotene Schauspiel lies nicht erahnen, dass die jüngste Schauspielerin 64 und die älteste 80 Jahre alt war. Mit frischem Schwung und voller Heiterkeit speilten sie ihre Rollen und das Publikum war vollends begeistert, was der tosende Beifall zeigte.

Endlich war es soweit und der Überraschungsgast Josef Piendl, alias „Bäff“ betrat die Bühne. Seiner Berufung als Humorist, Gstanzlsänger, Liedermacher und Musikkabarettist machte er alle Ehre und unterhielt die anwesenden Gäste mit seiner mitreißenden Art. „Bäff“ sorgte dafür, dass an diesem Nachmittag so mancher seine Schmerzen, seine Gebrechen, oder seine Traurigkeit vergaß und stattdessen eine Stunde voll Freude und Heiterkeit genießen konnte.

Das gut zwei Stunden andauernde Programm neigte sich dem Ende und Hans Hofmann bedankte sich in seiner Abschlussrede bei allen Mitwirkenden und bei den Gästen, für das zahlreiche Erscheinen. Alles in allem war es eine wahrlich gelungene Veranstaltung, die hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Denn es wäre schade, wenn weitere zwanzig Jahre vergehen würden, bis wieder ein so gelungener Seniorennachmittag stattfinden würde.
Für die Bewohner des St. Michael-Zentrums organisierte Uwe Barth, von Barrierefrei im Alltag, noch eine handsignierte Autogrammkarte von „Bäff“. Das anschließende Gruppenfoto machte diesen Nachmittag für die „Damen vom St. Michael-Zentrum“ sicherlich zu einem unvergessenen Ereignis, an das sie sich immer wieder gerne erinnern werden.

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Bitte etwas ernster und trauriger, sie sind doch schließlich behindert.
24.8.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
19.08.2009 - 18:34
(c) Phil. Hubbe
Wien (kobinet) Die Frage, ob man über Menschen mit Behinderungen Witze machen darf, stellt sich nicht mehr, meint Phil Hubbe und hat einen herrlichen Cartoon dazu gemacht.
Ein Fotograf bereitet sich für ein Gruppenbild von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen vor. Sie lächeln ihn an. Darauf meint er: “Bitte etwas ernster und trauriger, sie sind doch schließlich behindert.”
Das “Bild der Woche” von BIZEPS-INFO zeigt einen Cartoon von Phil Hubbe aus dem neuen Buch “Das Leben des Rainer - Behinderte Cartoons 3“.
Auf 64 farbigen Seiten hat der bekannte Karikaturist diese in seinem neuen Buch “Das Leben des Rainer - Behinderte Cartoons 3″ zusammengestellt. (Siehe Artikel in BIZEPS-INFO) lad
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Tour für die Rechte pflegender Angehöriger
11.8.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Offenburg (kobinet) Wie die Badische Zeitung, aber auch andere Medien berichten, startete der Offenburger Friseurmeister Stefan Krastel heute zur Mittagszeit einen auf die Dauer von vierzig Tagen angesetzten Fußmarsch nach Berlin. Herr Krastel möchte mit diesem Marsch auf die Situation pflegender Angehöriger aufmerksam machen. Er musste sich, da er seine Mutter mit Pflegebedarf zusammen mit anderen versorgt, von seinem Vermögen trennen und lebt jetzt von Hartz IV. Zahlreiche Medien im Südwesten berichten heute vom Start der Tour.
Die kobinet-nachrichten werden weiter von der Tour berichten. gba
Links zur Tour
Internetseite des Herrn Krastel
Badische Zeitung, Offenburg von heute
Der Süswestrundfunk berichtete heute
Bericht in BADEN-ONLINE
Link zur Kampagne für ein Teilhabesicherungsgesetz der Bundesverbände ISL e.V. und ForseA e.V.
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Keine Ausweitung der stationären Pflege in Heimen
28.7.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
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kobinet-nachrichten 28.07.2009 - 06:40
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org
Berlin (kobinet) Die Bundesinitiative Daheim statt Heim fordert, dass es keine Ausweitung der stationären Pflege in Heimen geben soll. Ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit mit ambulanter Pflege sei möglich und menschenwürdiger.
Einer gemeinsamen Studie der RWI Essen, ADMED GmbH sowie der HCB GmbH zufolge sei der Anteil der Pflege an allen Gesundheitsausgaben in der Zeit von 1997 bis 2007 von 8,6 Prozent auf 11 Prozent und die Zahl der Pflegebedürftigen von 2005 bis 2007 um 5,6 Prozent auf 2,25 Millionen Betroffene angestiegen. Für die Zukunft sehen die Verfasser der Studie einen Anstieg der Zahl stationärer Pflegefälle um 36 Prozent bis 2020 und die der neuen Pflegeplätze auf rund 300.000. Bis 2050 werde es nach Ansicht des Sachverständigenrates zur Entwicklung im Gesundheitswesen ca. 4,4 Millionen Pflegebedürftige geben. In einigen, vorwiegend den ostdeutschen Bundesländern, werden bis zu 90 Prozent der Menschen älter als 65 Jahre sein. Aus diesem Anstieg des Pflegebedarfs leiten die Auftraggeber der RWI-Studie ab, dass sich das Angebot an Pflegeheimplätzen dementsprechend erhöhen muss. Dieser Ansicht tritt die Bundesinitiative Daheim statt Heim entschieden entgegen. “Denn es kann nicht sein, dass zur Bewältigung der Alterung einer Gesellschaft mehr Pflegeheimplätze zur Verfügung gestellt werden, um den pflegebedürftigen Menschen gut zu versorgen, ihm aber gleichzeitig die ‘Teilhabe am gesellschaftlichen Leben’ komplett zu entziehen. Das ist nicht nur ökonomischer und sozialpolitischer Unsinn, sondern ist gemäß der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung, zu denen pflegebedürftige Menschen gehören, menschenrechtswidrig”, heißt es in einer Presseinformation der Initiative.
“Die Mehrheit der Betroffenen möchte keine Pflege in einem Pflegeheim, sondern im gewohnten Umfeld durch Familienangehörige oder ambulante Pflegedienste. Angehörige und professionelle Pflegende dürfen nicht überfordert werden, deshalb sind entsprechende Vergütungen, die von der Bundesregierung auch zum Teil schon auf den Weg gebracht worden sind, notwendig. Ebenso notwendig sind ein Mindestlohn in der Pflege und vor allem eine leistungsangemessene Vergütung der Arbeit von Altenpflegern, Altenpflegehelfern und sonstigen in der Infrastruktur der Heime tätigem Personal”, fordert die Bundesinitiative Daheim statt Heim. moh
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Bei offenem Fenster geht nichts
17.7.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Weiden
Weiden. (ps) Mal ein Mittagsschläfchen halten oder nachmittags Fernsehschauen bei geöffnetem Fenster. “Völlig unmöglich”, sagt Karl L. (67), der mit seiner Frau im Michaelszentrum wohnt. “Morgens um 6 Uhr geht’s los”, schimpft sein Nachbar Herbert Voigt (72). “Da rattern die Lastwagen mit Anhänger vorbei und die Autos pfeifen einfach durch.” Und das, obwohl vor den Fenstern der beiden Herren Tempo 30 gilt.
Doch kaum ein Autofahrer hält sich daran, berichten die beiden Anlieger von ihren Erfahrungen. “Obwohl Zusatzschilder darauf hinweisen, dass hier Altenheime sind”, ärgert sich Karl L. Inzwischen habe die Stadt zwar einen Fußgängerüberweg eingerichtet. Doch selbst der würde viele Autofahrer nicht dazu bringen, dass sie auf die Bremse drücken.
“Ich hab’ mir zweimal gedacht, jetzt probier ich’s einfach und geh’ los. Zweimal haben die Autofahrer eine Vollbremsung hingelegt”, erzählt Herbert Voigt. Und Karl L. fügt hinzu: “Dabei wohnen hier viele ältere Frauen, die mit dem Rollator unterwegs sind. Aber die Autofahrer halten nicht, etliche fahren einfach vor oder hinter den Fußgängern vorbei.”
Gerade bei einer Einrichtung für betreutes Wohnen müsste auch das verkehrstechnische Umfeld mit einbezogen werden, meint der 67-Jährige. “Unsere Wohnungen sind ja wirklich schön.” Wenn nur die Lärmbelästigung und das Überqueren der Straße nicht so problematisch wären. Dabei haben die beiden Herren auch schon Polizeiautos entdeckt, die ihrer Meinung nach mit mehr als 30 Stundenkilometern am Michaelszentrum vorbeifuhren. “Die sollten doch eigentlich Vorbild sein.” “Wenn ich gewusst hätte, dass die Leimberger Straße Durchgangsstraße wird, hätte ich die Wohnung vermutlich nicht gekauft”, meint Karl L. inzwischen.
Was sich die Anwohner wünschen? “Verstärkte Kontrollen”, sagt Karl L. “Verkehrszeichen allein nützen nichts. Erst wenn’s den Leuten an den Geldbeutel geht, werden die Regeln eingehalten.” Und Herbert Voigt: “Gelbe Blinklichter für den Fußgängerüberweg. Die fallen vielleicht besser auf, als die Verkehrszeichen, die jetzt vor Bäumen stehen.”
Kommentar von am 15/07/09
Über diesen Artikel muss ich echt schmunzeln. Mein Lösungsvorschlag anstelle von Blinklichtern und Geldstrafen – einfach alle Autos aus den Städten verbannen, dann brauchen wir auch keine Zebrastreifen und haben unsere „Ruhe“. Aber dann findet man sicherlich irgendetwas anderes worüber man sich aufregen kann.
Ich bin selbst Bewohner des St. Michael-Zentrums und kann diesen Aussagen nicht zustimmen. Von einem erhöhten Lärmpegel habe ich nichts gemerkt, man wohnt halt in der Stadt und nicht in irgendeiner Einöde. Die Leimbergerstrasse ist nicht lauter, als andere Durchgangsstraßen in Weiden. Die Menschen aber sind intoleranter gegenüber ihrer Umwelt geworden. Als das Betreute Wohnen des St. Michael-Zentrums fertig gestellt wurde, war die Leimbergerstrasse bereits eine Durchgangsstraße. Und es ist doch mal klar, dass bei einer Wohnung an einer Straße mit einer gewissen „Lärmbelästigung“ zu rechnen ist.
Auch mit dem Überqueren der Fahrbahn hatte ich als Rollstuhlfahrer noch nie Probleme, auch als es noch keinen Zebrastreifen gab. Das Problem sind eher die Anwohner, die vor oder nach dem Zebrastreifen die Straße überqueren, schräg über die Straße laufen, weil ihnen die paar Meter zum Zebrastreifen zu weit sind, oder noch schnell ohne nach rechts und links zu schauen auf den Zebrastreifen springen, wenn das Auto schon fast draufsteht. Auch die Beschilderung ist gut erkennbar, denn wie das Foto zeigt und im Bericht zu lesen ist, ist das Verkehrsschild vor den Bäumen und somit gut sichtbar. Auch zeigt das Foto eine leere Leimbergerstrasse, nur mit parkenden Autos, wo ist da bitte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen?
Ich denke mal hier übertreiben ein paar Anwohner gewaltig. Für uns ist und bleibt das St. Michael-Zentrum eine Stätte der Erholung und Ruhe für das Alter. Noch ruhiger ist es dann nur noch am Friedhof, wo wir alle mal landen werden.
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Patientenverfügung - hier finden sie die aktuellen Formulare der Bayr. Justizverwaltung
9.7.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Viel zu wenige Bürgerinnen und Bürger denken daran, Vorsorge für weniger gute Zeiten zu treffen – nämlich für den Fall, dass sie infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst wie gewohnt regeln können. Dabei ist in anderen Bereichen Vorsorge selbstverständlich – so bei der finanziellen Absicherung durch Vermögensbildung oder Versicherungen vielfältiger Art. Allerdings sollte sich jeder auch einmal die Frage stellen, wer im Ernstfall Entscheidungen für ihn treffen soll, wenn er selbst vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr hierzu in der Lage ist, und wie seine Wünsche und Vorstellungen Beachtung finden können.
Die Broschüre Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter will dazu beitragen, im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger die Notwendigkeit einer Vorsorge für den rechtlichen Betreuungsfall stärker als bisher zu verankern. Sie soll gleichzeitig konkrete Vorschläge für denjenigen liefern, der sich zu einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung und möglichst auch zu einer hiermit kombinierten Patientenverfügung entschließt.
Sie können die Broschüre kostenlos als pdf-Dokument herunterladen und für den privaten Gebrauch ausdrucken.
http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage1928142/VorsorgefuerUnfall,KrankheitundAlter.pdf
Broschüre, A4, 57 Seiten
Herausgeber: Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Verlag: C. H. Beck
Stand: Februar 2008
Zusatzinformationen: Diese Broschüre ist im Buchhandel unter der Buchnummer ISBN 978-3-406-57518-1 erhältlich.
Bei Abnahme von mindestens 50 Exemplaren beträgt der Kaufpreis 3,70 € pro Stück.
Bitte wenden Sie sie sich an Ihre Buchhandlung oder direkt an den
Verlag C. H. Beck, Wilhelmstraße 9, 80801 München,
Tel.: 089/38189750,
Fax: 089/38189-358 oder -135,
E-Mail: bestellung@beck.de.
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MdB Albert Rupprecht zu Besuch im St. Michael-Zentrum
26.6.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Am Montag den 22.06.2009 trafen sich gegen 16.30 Uhr einige CSU Parteifreunde, um sich gemeinsam über das St. Michael-Zentrum der Diakonie Weiden zu informieren. Die kleine Gruppe bestand aus MdB Albert Rupprecht, dem Weidener CSU Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Pausch, den Stadträten Dr. Helmut Hofmeister, Franz Baierl, sowie Schatzmeister Gerhard Bihler und Frau Elisabeth Kraus.
Gemeinsam mit Heimleiter Günter Daubenmerkl und der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner begab man sich in die Cafeteria im Erdgeschoss der Wohn-, Pflege-, und Therapieeinrichtung. Hier konnten die Besucher der CSU Fragen zur Einrichtung stellen und wurden darüber informiert, dass das Erdgeschoss des Zentrums für junge Pflegebedürftige vorgesehen war, aber hier glücklicherweise zu wenig Bedarf vorhanden ist.

Das St. Michael-Zentrum hat sich mit dem Angebot dreier Wohnformen Kurzeitpflege, Vollstationäre Pflege und Betreutes Wohnen von den anderen Einrichtungen in Weiden abgesetzt. Durch diese Spezialisierung bleibt man auf dem Markt konkurrenzfähig, was auch das breite Spektrum des Alters der Bewohner zeigt. Die derzeit jüngste Bewohnerin ist gerade 17 Jahre alt und die älteste Bewohnerin war 101 Jahre alt, ist aber im April dieses Jahres verstorben.
Auf die Frage von Dr. Helmut Hofmeister, wie viele der Bewohner, eine Patientenverfügung hätten, kam zur Sprache, dass etwa die Hälfte über eine solche verfügen. Es wurde eine Diskussion über das aktuelle politische Thema, die Patientenverfügung angeschlossen. Man war sich darüber einig, dass der Wille des einzelnen schriftlich vorzuliegen habe, da sonst niemand nachvollziehen könne, was der Wille überhaupt sei. Man kam auch auf die Entscheidung des Bundestages der drei verschiedenen Entwürfe Stünker, Bosbach (CDU/CSU)und Zöller (CDU/CSU) zu sprechen, wobei sich der liberalste Vorschlag von Stünker (SPD) durchgesetzt hatte.
Nach Aussagen der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner, kam aber bisher nur einmal eine Patientenverfügung im St. Michael-Zentrum zum Einsatz. Wobei weniger die Bewohner Probleme haben eine Patientenverfügung schriftlich niederzulegen, sondern eher die Angehörigen.

Gerhard Bihler erwog dann die Idee einer Scheckkarte für die Patientenverfügung, die man im Portmonet mit sich führen könne, damit im Falle des Falles ein Notarzt wisse, dass eine solche vorliegt. Hier ergriff der ehrenamtliche Mitarbeiter des St. Michael-Zentrums Uwe Barth das Wort und wies daraufhin, dass es eine solche Karte bereits von der Bundesnotarkammer gibt, hier kann man gegen eine geringe Gebühr eine Karte beantragen, auf der folgende Angaben zu finden sind: der Name des Vollmachtgebers, der Name des 1. und 2. Bevollmächtigten, der Ort der Vollmacht, sowie die Information ob eine Patientenverfügung und / oder Vollmacht und / oder Betreuungsverfügung vorliegt. Wenn man diese Karte dann mit sich führt, kann man jederzeit bei der Bundesnotarkammer die Daten abrufen und ist so auf der sicheren Seite.
Nach diesem kurzen Exkurs verabschiedete sich ein Teil der Besucher und der Rest setzte die Besichtigung der Einrichtung fort. Zunächst besichtigte man ein Pflegezimmer im Erdgeschoß. Hier kam zur Sprache, dass die Bewohner selbstverständlich frei Ärzte und Apothekenwahl haben, auch wenn eine Vereinheitlichung hier sicher Kosten sparen, aber auch den freien Willen der Bewohner einschränken würde.

Das nächste Ziel war die von dem Künstler Axel-Thomas Schmidt gestaltete Kapelle. Heimleiter Günter Daubenmerkl, der die kleine Führung leitete, informierte über die Entstehung der Kapelle und das Motto „Ein Schiff das sich Gemeinde nennt“. Man begab sich kurz nach draußen vor die Kapelle und kam auf das Betreute Wohnen zu sprechen, das ebenfalls ein Teil des Wohnangebotes darstellt. Durch die unterirdische Verbindung, das Haustelefon mit Notrufsystem und die unmittelbare Nähe, kann hier auch den Bewohnern des Bauabschnittes II schnelle Hilfe zugesichert werden.

Im ersten Obergeschoß gab es dann das Wasserklangbett zu besichtigen. MdB Albert Rupprecht und Elisabeth Kraus testeten diese Form der Therapie, die in erster Linie für behinderte Menschen gedacht ist und ließen sich von den Schwingungen der Musik tragen.

Zu guter Letzt wurde noch der Snoezelenraum im zweiten Stock mit seiner besonderen therapeutischen Wirkung vorgeführt. Auch hier genoss man kurz die Atmosphäre und lies den Raum mit seinen Lichtspielen auf sich wirken.


Auf dem Weg zurück ins Erdgeschoß machte man noch einen kurzen Halt im Aufenthaltsraum, indem gerade ein Teil der Bewohner das Abendessen zu sich nahm. Während der Führung wurden auch weitere Themen angesprochen, wie der erhöhte Pflegebedarf und Materialaufwand z.B. bei Bewohnern die im Krankenhaus sich einen Keim zugezogen haben, der von den Pflegekassen nicht berücksichtigt wird.

Alles in allen ein informativer Rundgang, der hoffentlich dazu angeregt hat, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mehr auf die Belange von Senioren und behinderten Menschen einzugehen.

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