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Archiv der Kategorie St. Michael Zentrum
Bei offenem Fenster geht nichts
17.7.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Weiden
Weiden. (ps) Mal ein Mittagsschläfchen halten oder nachmittags Fernsehschauen bei geöffnetem Fenster. “Völlig unmöglich”, sagt Karl L. (67), der mit seiner Frau im Michaelszentrum wohnt. “Morgens um 6 Uhr geht’s los”, schimpft sein Nachbar Herbert Voigt (72). “Da rattern die Lastwagen mit Anhänger vorbei und die Autos pfeifen einfach durch.” Und das, obwohl vor den Fenstern der beiden Herren Tempo 30 gilt.
Doch kaum ein Autofahrer hält sich daran, berichten die beiden Anlieger von ihren Erfahrungen. “Obwohl Zusatzschilder darauf hinweisen, dass hier Altenheime sind”, ärgert sich Karl L. Inzwischen habe die Stadt zwar einen Fußgängerüberweg eingerichtet. Doch selbst der würde viele Autofahrer nicht dazu bringen, dass sie auf die Bremse drücken.
“Ich hab’ mir zweimal gedacht, jetzt probier ich’s einfach und geh’ los. Zweimal haben die Autofahrer eine Vollbremsung hingelegt”, erzählt Herbert Voigt. Und Karl L. fügt hinzu: “Dabei wohnen hier viele ältere Frauen, die mit dem Rollator unterwegs sind. Aber die Autofahrer halten nicht, etliche fahren einfach vor oder hinter den Fußgängern vorbei.”
Gerade bei einer Einrichtung für betreutes Wohnen müsste auch das verkehrstechnische Umfeld mit einbezogen werden, meint der 67-Jährige. “Unsere Wohnungen sind ja wirklich schön.” Wenn nur die Lärmbelästigung und das Überqueren der Straße nicht so problematisch wären. Dabei haben die beiden Herren auch schon Polizeiautos entdeckt, die ihrer Meinung nach mit mehr als 30 Stundenkilometern am Michaelszentrum vorbeifuhren. “Die sollten doch eigentlich Vorbild sein.” “Wenn ich gewusst hätte, dass die Leimberger Straße Durchgangsstraße wird, hätte ich die Wohnung vermutlich nicht gekauft”, meint Karl L. inzwischen.
Was sich die Anwohner wünschen? “Verstärkte Kontrollen”, sagt Karl L. “Verkehrszeichen allein nützen nichts. Erst wenn’s den Leuten an den Geldbeutel geht, werden die Regeln eingehalten.” Und Herbert Voigt: “Gelbe Blinklichter für den Fußgängerüberweg. Die fallen vielleicht besser auf, als die Verkehrszeichen, die jetzt vor Bäumen stehen.”
Kommentar von am 15/07/09
Über diesen Artikel muss ich echt schmunzeln. Mein Lösungsvorschlag anstelle von Blinklichtern und Geldstrafen – einfach alle Autos aus den Städten verbannen, dann brauchen wir auch keine Zebrastreifen und haben unsere „Ruhe“. Aber dann findet man sicherlich irgendetwas anderes worüber man sich aufregen kann.
Ich bin selbst Bewohner des St. Michael-Zentrums und kann diesen Aussagen nicht zustimmen. Von einem erhöhten Lärmpegel habe ich nichts gemerkt, man wohnt halt in der Stadt und nicht in irgendeiner Einöde. Die Leimbergerstrasse ist nicht lauter, als andere Durchgangsstraßen in Weiden. Die Menschen aber sind intoleranter gegenüber ihrer Umwelt geworden. Als das Betreute Wohnen des St. Michael-Zentrums fertig gestellt wurde, war die Leimbergerstrasse bereits eine Durchgangsstraße. Und es ist doch mal klar, dass bei einer Wohnung an einer Straße mit einer gewissen „Lärmbelästigung“ zu rechnen ist.
Auch mit dem Überqueren der Fahrbahn hatte ich als Rollstuhlfahrer noch nie Probleme, auch als es noch keinen Zebrastreifen gab. Das Problem sind eher die Anwohner, die vor oder nach dem Zebrastreifen die Straße überqueren, schräg über die Straße laufen, weil ihnen die paar Meter zum Zebrastreifen zu weit sind, oder noch schnell ohne nach rechts und links zu schauen auf den Zebrastreifen springen, wenn das Auto schon fast draufsteht. Auch die Beschilderung ist gut erkennbar, denn wie das Foto zeigt und im Bericht zu lesen ist, ist das Verkehrsschild vor den Bäumen und somit gut sichtbar. Auch zeigt das Foto eine leere Leimbergerstrasse, nur mit parkenden Autos, wo ist da bitte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen?
Ich denke mal hier übertreiben ein paar Anwohner gewaltig. Für uns ist und bleibt das St. Michael-Zentrum eine Stätte der Erholung und Ruhe für das Alter. Noch ruhiger ist es dann nur noch am Friedhof, wo wir alle mal landen werden.
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MdB Albert Rupprecht zu Besuch im St. Michael-Zentrum
26.6.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Am Montag den 22.06.2009 trafen sich gegen 16.30 Uhr einige CSU Parteifreunde, um sich gemeinsam über das St. Michael-Zentrum der Diakonie Weiden zu informieren. Die kleine Gruppe bestand aus MdB Albert Rupprecht, dem Weidener CSU Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Pausch, den Stadträten Dr. Helmut Hofmeister, Franz Baierl, sowie Schatzmeister Gerhard Bihler und Frau Elisabeth Kraus.
Gemeinsam mit Heimleiter Günter Daubenmerkl und der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner begab man sich in die Cafeteria im Erdgeschoss der Wohn-, Pflege-, und Therapieeinrichtung. Hier konnten die Besucher der CSU Fragen zur Einrichtung stellen und wurden darüber informiert, dass das Erdgeschoss des Zentrums für junge Pflegebedürftige vorgesehen war, aber hier glücklicherweise zu wenig Bedarf vorhanden ist.

Das St. Michael-Zentrum hat sich mit dem Angebot dreier Wohnformen Kurzeitpflege, Vollstationäre Pflege und Betreutes Wohnen von den anderen Einrichtungen in Weiden abgesetzt. Durch diese Spezialisierung bleibt man auf dem Markt konkurrenzfähig, was auch das breite Spektrum des Alters der Bewohner zeigt. Die derzeit jüngste Bewohnerin ist gerade 17 Jahre alt und die älteste Bewohnerin war 101 Jahre alt, ist aber im April dieses Jahres verstorben.
Auf die Frage von Dr. Helmut Hofmeister, wie viele der Bewohner, eine Patientenverfügung hätten, kam zur Sprache, dass etwa die Hälfte über eine solche verfügen. Es wurde eine Diskussion über das aktuelle politische Thema, die Patientenverfügung angeschlossen. Man war sich darüber einig, dass der Wille des einzelnen schriftlich vorzuliegen habe, da sonst niemand nachvollziehen könne, was der Wille überhaupt sei. Man kam auch auf die Entscheidung des Bundestages der drei verschiedenen Entwürfe Stünker, Bosbach (CDU/CSU)und Zöller (CDU/CSU) zu sprechen, wobei sich der liberalste Vorschlag von Stünker (SPD) durchgesetzt hatte.
Nach Aussagen der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner, kam aber bisher nur einmal eine Patientenverfügung im St. Michael-Zentrum zum Einsatz. Wobei weniger die Bewohner Probleme haben eine Patientenverfügung schriftlich niederzulegen, sondern eher die Angehörigen.

Gerhard Bihler erwog dann die Idee einer Scheckkarte für die Patientenverfügung, die man im Portmonet mit sich führen könne, damit im Falle des Falles ein Notarzt wisse, dass eine solche vorliegt. Hier ergriff der ehrenamtliche Mitarbeiter des St. Michael-Zentrums Uwe Barth das Wort und wies daraufhin, dass es eine solche Karte bereits von der Bundesnotarkammer gibt, hier kann man gegen eine geringe Gebühr eine Karte beantragen, auf der folgende Angaben zu finden sind: der Name des Vollmachtgebers, der Name des 1. und 2. Bevollmächtigten, der Ort der Vollmacht, sowie die Information ob eine Patientenverfügung und / oder Vollmacht und / oder Betreuungsverfügung vorliegt. Wenn man diese Karte dann mit sich führt, kann man jederzeit bei der Bundesnotarkammer die Daten abrufen und ist so auf der sicheren Seite.
Nach diesem kurzen Exkurs verabschiedete sich ein Teil der Besucher und der Rest setzte die Besichtigung der Einrichtung fort. Zunächst besichtigte man ein Pflegezimmer im Erdgeschoß. Hier kam zur Sprache, dass die Bewohner selbstverständlich frei Ärzte und Apothekenwahl haben, auch wenn eine Vereinheitlichung hier sicher Kosten sparen, aber auch den freien Willen der Bewohner einschränken würde.

Das nächste Ziel war die von dem Künstler Axel-Thomas Schmidt gestaltete Kapelle. Heimleiter Günter Daubenmerkl, der die kleine Führung leitete, informierte über die Entstehung der Kapelle und das Motto „Ein Schiff das sich Gemeinde nennt“. Man begab sich kurz nach draußen vor die Kapelle und kam auf das Betreute Wohnen zu sprechen, das ebenfalls ein Teil des Wohnangebotes darstellt. Durch die unterirdische Verbindung, das Haustelefon mit Notrufsystem und die unmittelbare Nähe, kann hier auch den Bewohnern des Bauabschnittes II schnelle Hilfe zugesichert werden.

Im ersten Obergeschoß gab es dann das Wasserklangbett zu besichtigen. MdB Albert Rupprecht und Elisabeth Kraus testeten diese Form der Therapie, die in erster Linie für behinderte Menschen gedacht ist und ließen sich von den Schwingungen der Musik tragen.

Zu guter Letzt wurde noch der Snoezelenraum im zweiten Stock mit seiner besonderen therapeutischen Wirkung vorgeführt. Auch hier genoss man kurz die Atmosphäre und lies den Raum mit seinen Lichtspielen auf sich wirken.


Auf dem Weg zurück ins Erdgeschoß machte man noch einen kurzen Halt im Aufenthaltsraum, indem gerade ein Teil der Bewohner das Abendessen zu sich nahm. Während der Führung wurden auch weitere Themen angesprochen, wie der erhöhte Pflegebedarf und Materialaufwand z.B. bei Bewohnern die im Krankenhaus sich einen Keim zugezogen haben, der von den Pflegekassen nicht berücksichtigt wird.

Alles in allen ein informativer Rundgang, der hoffentlich dazu angeregt hat, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mehr auf die Belange von Senioren und behinderten Menschen einzugehen.

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Maibaumfest im St. Michael-Zentrum
26.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Herzliche Einladung zum Maibaumfest am Freitag, 1. Mai 2009 im Garten vom St. Michael-Zentrum
Beginn für Bewohner des Hauses: 11.30 Uhr
• Mit Frühschoppen
• Zu Mittag: Grillfleisch, Fisch, Kartoffelsalat, Dotsch & Würstel
• Am Nachmittag Kaffee, Kuchen, Maibowle, kalte Getränke
• Maibaumaufstellen mit Musik & Tanz
• Essensmarken sind am Verpflegungsstand erhältlich

Beginn für Bewohner des Betreuten Wohnens: 14.00 Uhr
• Am Nachmittag Kaffee, Kuchen, Maibowle, kalte Getränke
• Maibaumaufstellen mit Musik & Tanz
• Ab 16:00 Grillfleisch, Fisch, Kartoffelsalat, Dotsch & Würstel
• Essensmarken sind am Verpflegungsstand erhältlich
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Osterbrunnenfahrt in die „Fränkische Alb“ am 15.04.09
8.4.2009 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Am Mittwoch den 15.04.2009, wollen wir
unsere diesjährige Osterbrunnenfahrt in
die „Fränkische Alb“ durchführen.
Ein Kurz-Aufenthalt am Osterbrunnen in
Sulzbach-Rosenberg und Kaffeetrinken
in Kirchenreinbach ist geplant.

Bitte melden sie sich bis spätestens
Dienstag 14.04.2009 bis 9:00 Uhr bei Frau Richter
oder Herrn Daubenmerkl verbindlich an!
Treffpunkt: 12:45 Uhr am Haupteingang / 13:00 Uhr Abfahrt.
Um die Fahrt durchführen zu können ist,
eine Anzahl von 25 Bewohner erforderlich!
Ein Kostenbeitrag pro Person von 5,00 € pro Person wird erbeten.
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„Die Wiesn‘“ im St. Michael-Zentrum
27.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

Am 21. 10. 2008 feierten die Bewohner zusammen mit dem Personal und der Leitung des St. Michael-Zentrums das Oktoberfest. Gegen 15.30 Uhr füllte sich der herbstlich dekorierte Saal, um ausgelassen zu feiern. Bereits eine Stunde zuvor wurde das altertümliche Butterfass gefüllt und mit dem Buttern begonnen, um den Bewohnern das Warten auf die fertige Butter zu verkürzen.

Der Nachmittag wurde musikalisch begleitet von dem Duo Hausner & Bauer, die mit bayrischer Musik, das Wiesn‘ – Feeling in die Stube brachten. Nach einem Eröffnungsständchen hielt Leiter Günter Daubenmerkl eine kleine Ansprache an die Bewohner. Der Herbst der mit seiner Fülle, Farbenpracht und Wärme langsam das Ende des Jahres einläutet und langsam von der Pracht in fahles und blasses Grau wechselt.

Zwischen den musikalischen Einlagen, gab es immer wieder Sketche, zur Freude der Bewohner. Diese lachten ausgelassen, über die heiteren Unterbrechungen der Belegschaft. Auch das Publikum wurde in den Ablauf miteinbezogen und so wurden Gedichte aufgesagt und Erinnerungen über das Ausbuttern zusammengetragen. Über die Geschichte der Butter wurde ebenfalls in einer Art Quiz informiert. So erfuhr man, dass es schon 6000 v. Chr. die erste Butter gab, dass 3000 v. Chr. zum ersten mal schriftlich im Alten Testament in den Sprüchen Salomons die Butter erwähnt wurde und vieles mehr.

Das Highlight des Oktoberfests war das Ausbuttern in einem traditionellen Butterfass mit Drehkurbel. Auch die Bewohner wurden mit einbezogen und durften selbst mit Hand anlegen. Die frische Buttermilch fand großen Anklang und auch die frische Butter, die mit frischem Bauernbrot gereicht wurde. Überall im Saal sah man strahlende Gesichter, es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt. Ein gelungenes Fest, das Abwechslung in das Leben der Bewohner gebracht hat.

Das Oktoberfest endete mit einem bayrischen Abendessen, Bierbratl mit Kartoffel – und Krautsalat, sowie Bier oder Radler. Die Erinnerungen an dieses Ereignis wird den Bewohnern noch viele schöne Augenblicke bescheren.
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Die „Sterne des Orients“ funkelten im St. Michael-Zentrum
12.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

Eine einmalige und einzigartige Vorstellung gaben am Freitagabend die Sterne des Orients im St. Michael-Zentrum. Zum Orientalischen Abend hatte die Selbsthilfegruppe Barrierefrei im Alltag geladen und bescherte mit diesem Ereignis den zahlreich erschienen Gästen unvergessene Stunden. Ermöglicht hatte diesen Abend Herr Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums, der unser Vorhaben unterstützte und für den Saal und Verpflegung gesorgt hat.
Schnell füllte sich der Saal und voller Erwartung fieberten alle dem Auftritt der Bauchtänzerinnen entgegen. Mit einem mystischen Kerzentanz eröffnete die erste Bauchtänzerin die Darbietung und zog sofort alle in ihren Bann. Ein Tablett bestückt mit brennenden Kerzen zierte ihr Haupt und während des gesamten Tanzes starrte der ganze Saal gebannt auf die Tänzerin, die durch ihr tadelloses Können bestach. Belohnt wurde sie mir überwältigendem Beifall, der sie hinausbegleitete.

Es folgte der Stocktanz zweier Tänzerinnen, die in filigran gearbeiteten Kleidern eine Premiere darboten. Diesen Tanz hatte die Sterne des Orients vorher noch nie aufgeführt und die Bewohner des St. Michael-Zentrums kamen so in den Genuss einer einmaligen Darbietung.

Nach dem Stocktanz verzauberten drei Sterne des Orients das Publikum mit einem atemberaubenden Schleiertanz. Mit ihren farbenfrohen und reich verzierten Kostümen brachten sie den Orient mit seiner andersartigen Musik den Menschen im Saal näher und wurden mit tosendem Beifall belohnt.
Drei weitere Tänzerinnen wehten herein und die komplette Bauchtanzgruppe setzte zum Finale an. Die beiden Abschlusstänze versetzten die Zuschauer erneut in einen orientalischen Taumel, der sich in einem Tanz durch die Tischreihen gipfelte.

Am Ende der Darbietung bedankte sich Herr Daubenmerkl und wir von Barrierefrei im Alltag bei jeder der Tänzerinnen mit einem Präsent für diesen unvergesslichen Abend.
Die Begeisterung war so enorm, dass dem Publikum, die Zeit viel zu schnell vergangen war. Überwältigt von der warmen Herzlichkeit des Publikums entschlossen sie die Sterne des Orients zu einer Zugabe von zwei weiteren Tänzen, die nach dem Imbiss und einer kleinen Verschnaufpause für die Damen, noch einmal das Feuer des Orients unter dem Publikum entflammten. In jeder Bewegung der Tänzerinnen spiegelte sich die Passion zum Bauchtanz wider und die beeindruckenden Kleider taten ihr Übriges, um den Abend zu perfektionieren.

Die Tänzerinnen die im „normalen“ Leben alle einem Beruf nachgehen und sich wöchentlich zum Training treffen, treten ab und an auf, um andere mit ihren Tänzen zu erfreuen. Man konnte die Bauchtanzgruppe schon bei den Weidener Sommerserenaden im Stadtpark bewundern und am Freitag waren sie hautnah für die Bewohner und Gäste im St. Michael-Zentrum zu bestaunen. Der Abend fand großen Anklang bei allen und wir dürfen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen.

Barrierefrei im Alltag
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Zithermusik im St. Michael-Zentrum
11.10.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).

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Diebe klauen Bepflanzung des St. Michael Zentrums
25.8.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Um die Mithilfe der Bevölkerung wird gebeten: In der Nacht zum Samstag den 23. August 2008 wurden über 50 Pflanzen aus der Randbepflanzung des St. Michael Zentrum Leimbergerstrasse 44 - 50 entwendet. Es wurden u.a. Lavendel ,Zypressen, Küchenkräuter etc. geklaut. Die Betreffenden sollten sich schämen!!! Wer die Täter beobachtet hat, und Angaben machen kann, meldet sich am Besten im St. Michal Zentrum bei Herrn Daubenmerkl oder per Email an die Redaktion info@barrierefreiimalltag.de - ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Sollten sich die Täter stellen, wird von einer Anzeige abgesehen.
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Tag der Offenen Tür im St. Michael Zentrum
18.6.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Am vergangenen Sonntag, dem 15. Juni 2008 war es endlich soweit. Wochenlang haben Mitarbeiter und Ehrenamtliche Helfer diesen Tag vorbereitet. Es wurde die Verpflegung besorgt, die teils von Firmen der Region gespendet wurde, die Preise für die Tombola und die Blumen für die Schmückung des St. Michael Zentrums. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die den Tag der offenen Tür mit ihren Spenden und ihrer Unterstützung ermöglicht haben.
Trotz der nicht so positiven Wetteraussichten, nutzten viele Besucher die Möglichkeit das St. Michael Zentrum einmal näher zu betrachten und sich einen Überblick über das vielseitige Angebot zu verschaffen. Im Eingangsbereich erleichterten Wegweiser die Orientierung der Besucher. Empfangen wurden die Besucher von einem Infostand mit Trink- und Aufbaunahrung der Firma Pfrimmer Nutricia.
Im Stationszimmer im Erdgeschoss führte das Sanitätshaus Urban & Kemmler einen Gesundheitscheck durch, hier konnte man sowohl den Blutdruck und Blutzucker, als auch den Venendruck messen lassen, was von vielen Besuchern gern angenommen wurde. In der Cafeteria wurde von Ilse Stock über Hospiz informiert.
Über entspannende Hand- und Gesichtmassagen konnten sich die Besucher im Aufenthaltsraum im 3. Obergeschoß freuen, die von Pflegedienstleiterin Frau Rummler-Trinkner durchgeführt wurden. Man konnte sich auf dieser Etage auch über Patientenverfügung von Herrn Grajer informieren lassen und bei Bedarf auch gleich das Formular ausfüllen.
Wer gerne eine Klangschalentherapie ausprobieren wollte, hatte die Möglichkeit dazu im Untergeschoß des St. Michael Zentrums. Ebenfalls im Untergeschoß wurden Besucher in der Sonnenstube über die Demenzerkrankung informiert.
Gern wahrgenommen wurden auch die Informationsrunden über das Betreute Wohnen. Herr Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums und Frau Richter führten die Besucher in den zweiten Bauabschnitt, indem die vielen Wohnungsformen des Betreuten Wohnens zu finden sind. Angefangen von netten Appartements, über 2 und 3 Zimmer Wohnungen, bis hinzu zu 4 Zimmerwohnungen ist hier ein umfangreiches Angebot vorhanden.
Im Seitenflügel des St. Michaels Zentrums mit Eingang in der Esperantostrasse 1 hatten am Tag der Offenen Tür auch die Zahnarztpraxis von Klaus König, das Therapiezentrum von Michael Fritz und das Kosmetik und Nagelstudio Schönheit und mehr geöffnet und stellten sich und ihre Dienstleistungen den Besuchern vor. Auch das neue Computerschulungscenter NT-PC eröffnete seine Räume und informierte über das Angebot.
Ein großer Anziehungspunkt war die Tombola in der Cafeteria im Erdgeschoss, hier waren die 350 Preise aufgebaut und es wurden fleißig Lose gekauft. Die Geschäfte Weidens haben viele schöne Preise gespendet und machten die Tombola interessant für Bewohner und Besucher. Es gab viele freudige Gewinner. Der Erlös der Tombola wird für die Bewohner des Hauses verwendet, für Anschaffungen, die nicht über die Pflegesatzvereinbarung refinanziert werden können.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte Koch und Küchenleiter Herr Wirth mit seinem Team, es gab Kaffee, Kuchen und Torte am Nachmittag und am Abend wurden die Besucher mit Steaks, Schaschliks, Sardinen, Dotsch und Bratwurstsemmeln verpflegt.
Es war ein gelungener Tag, der den Bewohnern des St. Michael Zentrums Abwechslung und Freude bescherte. Herr Grajer vom Sozialdienst sorgte mit seiner „Quetschn“ im Zelt für das musikalische Wohl und erfreute mit deutschen Volksliedergut und Schlagern.
Als besondere Gäste erschienen der Behindertenbeauftragte der Stadt Weiden Herr Grundler, die Gleichstellungsbeauftragte Frau Langner und Frau Koller-Girke von der SPD Fraktion.
Sowohl für die Besucher, die Bewohner, als auch für die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern des St. Michael Zentrums war dieser Sonntag eine interessante Erfahrung und es wird sicherlich nicht der letzte Tag der offenen Tür gewesen sein.
Wollen Sie sich online über das St. Michael Zentrum informieren, besuchen Sie doch die Internetpräsenz http://www.smz-diakonie.de/
weitere Fotos vom Tag der offenen Tür finden sie hier
http://www.smz-diakonie.de/html/tag_der_offenen_tur.htmlBarrierefrei im Alltag
www.barrierefrei-im-alltag.de
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Neun rüstige Damen stricken für Bethel
18.6.2008 von Barrierefrei im Alltag (Uwe Barth, Michaela Barth).
Neun rüstige Damen aus dem St. Michael Zentrum Weiden treffen sich jede Woche Mittwoch, um gemeinsam für die Kleidersammlung für Bethel zu stricken. Sie fertigen Kinderjäckchen, Strampler, Söckchen, Schals, Mützen, Pullover und vieles mehr, die sie dann ein bis zweimal im Jahr spenden. Im Jahr kommen so über 300 Teile zusammen, die die Damen an Herrn Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums und Organisator dieser Aktion übergeben. Sie werden dann nach Vohenstrauss zur Sammelstelle der evangelischen Kirchengemeinde von Pfarrer Peter Peischel gebracht, und von hier aus treten die Kleidungsstücke ihre Reise nach Bethel an. Bereits seit 3 Jahren stricken die Damen der Handarbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Jäger für diese Aktion und haben ihre Freude daran, anderen zu helfen. Die jüngste der Handarbeiterinnen ist 73 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe ist 92 Jahre jung.
Das Material für die Strickereien kommt von Angehörigen der Damen und anderen Spendern. Da immer Bedarf an Wolle, Stricknadeln, Knöpfen, Reissverschlüssen usw. ist, nehmen die Damen gerne Spenden an, wenn sie also Wolle, Garn, Strick - oder Häkelnadeln, Knöpfe und Reissverschlüsse übrig haben, nicht wegwerfen, sondern schicken sie diese an das St. Michael Zentrum, z. H. Handarbeitsgruppe, Leimbergerstrasse 44, 92637 Weiden oder bringen sie es einfach vorbei wenn sie aus Weiden sind. Gerne holen wir auch die Sachspenden bei ihnen in Weiden ab, einfach eine Mail an webmaster@smz-diakonie.de senden.
Wir von Barrierefrei im Alltag, zugleich auch ehrenamtliche Mitarbeiter des St. Michael Zentrums, haben die Damen besucht und sie bei ihrem Stricken für Bethel fotografiert. Es ist eine gesellige Runde, wo die Damen nebenbei über Gott und die Welt plaudern. Wir waren erstaunt, wie flink und fit die Damen sind und wie geschickt die Maschen durch ihre Finger gleiten. Jeder der möchte, kann sich der fröhlichen Runde anschliessen, das Arbeitsmaterial wird gestellt. Mitbringen sollte man eine Portion Humor und Spass, sowie Strickfertigkeit.
Hier sehen sie die neun Mädels in Aktion:
Frau Jäger, Frau Hettenkofer, Frau Groha, Frau Pappenberger, Frau Zeller, Frau Hahn, Frau Heiß, Frau Maschuw, Frau Quardokus

weitere Fotos finden sie unter
http://www.smz-diakonie.de/html/stricken_fur_bethel.html
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