TV Tips
Wie Handschuhe voll Sand Die tödliche Nervenkrankheit ALS 2006 Buch: Reinhild Dettmer-Finke
Der Dokumentarfilm erzählt von Menschen, die in verschiedenen Stadien an der tödlichen Nervenkrankheit ALS - Amyotrophe Lateralsklerose - erkrankt sind. Der breiten Öffentlichkeit ist diese Krankheit bisher kaum bekannt. Wie ist der heutige Forschungsstand, was die Ursachen der Krankheit betrifft? Welche Therapiemöglichkeiten werden entwickelt? Und vor allem: Wie kann man angesichts des nahen Todes leben? Diesen Fragen stellt sich der Dokumentarfilm.
èDi 26.01.2010 13:45 bis 14:30 (3sat)
Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Zittern vor dem Alter? Deutschland 2010
Rollt auf Deutschland eine Lawine der Vergreisung zu? Schon heute leben wir im Land des langen Lebens: Bestes Beispiel dafür ist Schauspielerlegende Johannes Heesters, der kürzlich seinen 106. Geburtstag feierte. Also Bahn frei für die Generation Rollator! Doch hat Älterwerden nicht nur angenehme, sondern auch Schattenseiten. Grund, vor dem Alter zu Zittern? Oft prägen Alzheimer, Demenz und Parkinson den letzten Lebensabschnitt oder das Alter zeigt seine schreckliche Seite in Form von Einsamkeit. Aber es gibt auch immer mehr aktive Senioren, die jede Minute des Älterwerdens genießen. Sie starten in der Liebe nochmal ganz neu durch, strotzen vor Energie und wollen nochmal die Welt verändern. Dann gibt es aber auch die, für die Älterwerden einer Naturkatastrophe gleicht: Sie sind Dauergast beim Schönheitschirurgen, das Fitnessstudio ist ihre zweite Heimat und sie nehmen die teuersten vermeintlichen Jungbrunnen in Pillenform.
Die Gäste: - Matthias Holtmann, SWR-Moderator - Prof. Dr. Daniela Berg, Parkinson-Expertin und Hirnforscherin - Christa Höhs, Agentur für Models im Alter von 33 bis 94 Jahren - Oliver Spiecker, Für rund 15000 Euro gönnte er sich ein Facelift - Martin Woodtli betreibt in Thailand ein Heim für pflegebedürftige Senioren - Stefan Krastel würde seine pflegebedürftige Mutter niemals in ein Heim geben. - Prof. Reimer Gronemeyer, Autor des Buches “Ist Altern eine Krankheit?” - Gudrun von Haslingen, das wohl älteste deutsche Werbe-Model
è Di 26.01.2010 21:45 bis 23:15 (1plus)
è Do 28.01.2010 13:45 bis 15:15 (1plus)
è Fr 29.01.2010 10:45 bis 12:15 (1plus)
è Sa 30.01.2010 06:45 bis 08:15 (1plus)
è So 31.01.2010 03:45 bis 05:15 (1plus)
è Mo 01.02.2010 00:45 bis 02:15 (1plus)
Lebenslinien Porträtreihe Schönheit ist ein Licht im Herzen 2004 Buch: Constanze Hegetusch
Silvia G. wollte nie eines ihrer Kinder bevorzugen, trotzdem gibt es unter ihren sieben Kindern zwei, die in der Familie einen besonderen Platz eingenommen haben. Tochter Regine und Sohn Patrick wurden mit dem Down-Syndrom geboren. Constanze Hegetusch erzählt, auf welch außergewöhnliche Weise Silvia G. ihr Schicksal angenommen und bewältigt hat. Für ihre großen Verdienste in der Behindertenarbeit wurde sie 2003 mit der “Pater-Rupert-Mayer-Medaille des Katholikenrates München” ausgezeichnet.
è Di 26.01.2010 23:15 bis 24:00 (1plus)
è Do 28.01.2010 15:15 bis 16:00 (1plus)
è Sa 30.01.2010 08:15 bis 09:00 (1plus)
è So 31.01.2010 05:15 bis 06:00 (1plus)
è Mo 01.02.2010 02:15 bis 03:00 (1plus)
Außergewöhnliche Menschen Hilfe, wir sind Genies - Die Rainman-Zwillinge England 2008
Wie Raymond Babbitt, gespielt von Dustin Hoffman, in dem preisgekrönten Meisterwerk “Rain Man”, sind Flo und Kay Lyman für Mediziner und Psychologen ein Mysterium. Ihre Hirnleistungen gleichen denen von Genies. Sie berechnen in Sekundenschnelle den Wochentag zu jedem vergangenen oder zukünftigen Datum. Außerdem kennen sie alle Fragen und Antworten, die je in ihrer Lieblings-Gameshow gestellt worden sind. Und sie wissen, ohne bewusst mitzuzählen, wie oft der Buzzer in der Show ertönte. Forscher und Ärzte glauben, von Flo und Kay viel über Savants zu erfahren. Dr. Darold Treffert, der die beiden untersucht, glaubt: “Erst wenn wir die Fähigkeiten eines Savants erklären können, können wir umfassend feststellen, wie das Gehirn funktioniert. Erst wenn wir einen Savant verstehen, können wir auch uns selbst verstehen.” Außer der Inselbegabung, sich Zahlen und Daten merken zu können, zeigen Flo und Kay Anzeichen von Autismus. Ihre Kommunikationsfähigkeit mit Anderen ist stark unterentwickelt und ihr Tagesablauf folgt einem festgelegt Rhythmus. “Hilfe, wir sind Genies: Die Rainman-Zwillingen” dokumentiert das ungewöhnliche Leben von Flo und Kay. Die Reportage gewährt einen erstaunlichen und einzigartigen Einblick in eine uns völlig fremde Welt.
è Mi 27.01.2010 02:05 bis 02:55 (RTL II)
Sehen statt hören Magazin mit Gebärdensprache Deutschland
è Mi 27.01.2010 15:00 bis 15:30 (alpha)
è Do 28.01.2010 10:30 bis 11:00 (alpha)
è Sa 30.01.2010 06:15 bis 06:45 (hr)
è Sa 30.01.2010 07:30 bis 08:00 (WDR)
è Sa 30.01.2010 07:30 bis 08:00 (NDR)
è Sa 30.01.2010 09:45 bis 10:15 (BR)
è Sa 30.01.2010 10:40 bis 11:10 (RBB)
è So 31.01.2010 07:00 bis 07:30 (SWR)
è Mi 03.02.2010 15:00 bis 15:30 (alpha)
è Do 04.02.2010 10:30 bis 11:00 (alpha)
è Sa 06.02.2010 06:10 bis 06:40 (hr)
è Sa 06.02.2010 07:30 bis 08:00 (WDR)
è Sa 06.02.2010 07:30 bis 08:00 (NDR)
è Sa 06.02.2010 09:45 bis 10:15 (BR)
è Sa 06.02.2010 11:05 bis 11:34 (mdr)
è So 07.02.2010 07:00 bis 07:30 (SWR)
Mein Vater (Mon père) TV-Familiendrama, Frankreich, Deutschland 2002
Regie: Andreas Kleinert|José Giovanni|Fritz Poppenberg Buch: Karl Heinz Käfer Musik: Andreas Hoge
Endlich haben sich Jochen (Klaus J. Behrendt) und Anja (Ulrike Krumbiegel) den Traum vom eigenen Heim verwirklicht. Da erleidet Jochens Vater Richard (Götz George) einen Schwächeanfall. Aus Mitleid nimmt die Familie den Vater und Opa bei sich auf. Dann die deprimierende Diagnose: Richard hat Alzheimer. Sein Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Anja kann der Belastung nicht mehr standhalten und zieht zu ihrer Mutter. Währenddessen spitzt sich die Situation in dem kleinen Reihenhäuschen gefährlich zu … - Über eine Million Deutsche leiden derzeit an Demenz, dabei ist neben Alkohol- und Drogenmissbrauch die Alzheimer-Krankheit die häufigste Ursache. Sie bewirkt ein fortschreitendes Absterben der Gehirnzellen, gegen das es bis heute keine wirksame medizinische Therapie gibt. Früher oft als Alters-Schwachsinn bezeichnet, trägt die Krankheit heute den Namen ihres bedeutensten wissenschaftlichen Erforschers, des deutschen Gehirnpathologen Alois Alzheimer. Der international bekannteste Alzheimer-Patient war der frühere amerikanische Präsident Ronald Reagan.
Klaus J. Behrendt - Götz George - Ulrike Krumbiegel - Bruno Cremer - Rufus Narcy - Christine Schorn - Cornelia Schmaus - Vincent Lecoeur - Sergey Moya - Maria Pitarresi - Michelle Goddet - Nicolas Abraham
è Mi 27.01.2010 18:30 bis 20:00 (1festival)
Das Mordschloss Hinter den Mauern von Schloss Hartheim Österreich
Hinter den Mauern von Schloss Hartheim bei Linz lief eine der grässlichsten Vernichtungsmaschinerien des “Dritten Reichs”. Die Opfer: Psychiatriepatienten, Alte, Kranke, Waisen, schwer erziehbare Kinder, Zwangsarbeiter, Juden und KZ-Häftlinge aus Mauthausen und Dachau. - Der Film rollt die Geschichte des Mordschlosses und der Familien, die dort ihre Angehörigen verloren haben, auf. Schloss Hartheim bei Linz war jahrelang Ort für Massenmorde. Hinter den Mauern des idyllischen Renaissancebaus lief ab 1940 eine der grässlichsten Vernichtungsmaschinerien des “Dritten Reichs”. Die Opfer: Psychiatriepatienten, Alte, Kranke, Waisen, schwer erziehbare Kinder, Zwangsarbeiter, Juden und KZ-Häftlinge aus Mauthausen und Dachau. Die Vergasung war geheime Reichssache, doch die Vernichtungsanstalt stand mitten im Ort, seine Bewohner sahen täglich die Todestransporte. In Hartheim fand der Probelauf für den Holocaust statt. Dabei war das tödliche Treiben zum damaligen Zeitpunkt gegen jedes Gesetz, verantwortet vom engsten Kreis rund um Adolf Hitler. So begann sogar ein Linzer Staatsanwalt, selbst NSDAP-Mitglied und jegliche Parteiräson missachtend, gegen die Vergasungsärzte von Hartheim zu ermitteln. Auch Männer aus dem Ort engagierten sich mit Flugblättern und Pamphleten. Mit Hilfe bisher verschollener Dokumente und Beweisstücke wird die Geschichte des Mordschlosses und der Familien, die dort ihre Angehörigen verloren haben, aufgerollt.
è Mi 27.01.2010 20:15 bis 21:00 (3sat)
Markt Verbrauchermagazin - Krank durch Energiesparlampen? - Teure Müllgebühren! - Wie gut ist Essen auf Rädern?
Krank durch Energiesparlampen? Seit dem Aus für die konventionelle Glühbirne müssen Verbraucher nun verstärkt Energiesparlampen einsetzen. Einige Mediziner sehen die aber sehr kritisch und berichten von vermehrten Klagen über Kopfschmerzen und Schwindel.
Teure Müllgebühren! Müllgebühren in Nordrhein-Westfalen sind extrem unterschiedlich, teils doppelt so hoch wie in vergleichbaren Gemeinden. In einigen Regionen stehen viel zu große Verbrennungsanlagen. Viele Bürger zahlen jetzt für die Fehlplanungen der Vergangenheit.
Wie gut ist Essen auf Rädern? Mehr alte Menschen, mehr Ganztagsschulen - das Mittagsessen ist ein gigantisches Geschäftsfeld für Caterer geworden. Der markt-Scanner schaut auf die Teller. Ist das Essen auf Rädern wirklich seniorengerecht, und bekommen die Schulkinder alle Vitamine, die sie brauchen?
è Mi 27.01.2010 22:02 bis 22:45 (1extra)
è Sa 30.01.2010 18:45 bis 19:30 (1plus)
Young @ Heart Musikdokumentation, England 2007 Regie: Stephen Walker
Angefangen hatte alles 1982, damals sang der neu gegründete Senioren-Chor Stücke aus den 1920er- und 1930er-Jahren. Doch Chorgründer und -leiter Bob Cilman war mutig. Er probierte ein paar Rocksongs aus. Das Publikum überschlug sich vor Begeisterung. Seither tritt man nur noch mit Klassikern aus Pop, Rock, Soul, Funk und Punk auf. Einer der “Solisten” ist die 93-jährige Eileen Hall, die zwei Weltkriege erlebt hat: Wenn sie auf die Bühne tritt und ihr Solo von “Should I stay or should I go” in ihrer höchst einzigartigen Interpretation singt, schlägt die Begeisterung hohe Wellen. Als Stephen Walker zu filmen beginnt, liegt das Durchschnittsalter der Chormitglieder weit über 70, Cilman selbst ist erst 50 Jahre jung. Er bereitet einen Auftritt in Northampton vor. Das Programm enthält einige neue Stücke und nicht alle Chormitglieder können sich mit den eigenwilligen Rock- und Punksongtexten anfreunden. Der 75-jährige, an Wirbelsäulenstenose leidende Stan Goldman soll den James-Brown-Song “I Feel Good” gemeinsam mit Dora Morrow, einer 83-jährigen Urgroßmutter im Duett vortragen. Dumm nur, dass er sich den Text nicht richtig merken kann, Chorleiter und Chor damit zum Wahnsinn treibt. Und Stan wird den Song auch vor Publikum immer an derselben Stelle verhauen, doch was soll’s. So viel Lebenswillen und Mut war selten an einem Fleck versammelt. Doch jedem ist klar, dass es jeden von ihnen jeden Augenblick treffen kann. Der charismatischste Sänger des Chors, Fred Knittle, hatte vor acht Jahren einen Herzinfarkt und wurde von den Ärzten aufgegeben. Fünf Beipässe später lebt der mit einem scharfen (selbst)- ironischen Blick auf die Absurditäten des Lebens begabte Knittle immer noch, wenn auch abhängig vom Sauerstoffapparat. Im Chor kann er nicht mehr singen, doch für einen Auftritt zum Gedenken an zwei verstorbene Chormitglieder kehrt er noch einmal zurück und singt Coldplays ‘Fix You’ - ein würdiger und ergreifender Moment.
è Do 28.01.2010 09:00 bis 09:05 (1festival)
Eisbär, Affe & Co. Zoogeschichten aus Stuttgart
Die Wilhelma für sehbehinderte Menschen
Für Sehbehinderte erschließt sich die Wilhelma in ganz anderen Dimensionen. In speziellen Führungen können sie z. B. Pinguine streicheln, erfahren, wie sich die gespaltene Oberlippe eines Kamelbabys anfühlt, mit einer Schlange um den Hals durchs Terrarium gehen oder einen Elefanten anfassen - eine intensive Gefühlswelt. Außerdem: Großputz bei den Klammeraffen und Fütterung der alten Jaguardame Petra.
è Do 28.01.2010 11:10 bis 12:00 (WDR)
Wo ist Fred? Komödie, Deutschland 2006
Regie: Anno Saul Buch: Jane Ainscough|Bora Dagtekin Musik: Marcel Barsotti
Fred ist der schönen, aber zickigen Mara verfallen. Um deren Sohn zu imponieren will er einen Autogramm-Basketball von Alba Berlin besorgen. Da der in den Behindertenfanblock geworfen wird, lässt sich Fred von seinem Kumpel im Rollstuhl in die Halle fahren. Er fängt den Ball und hat plötzlich die Regisseurin Denise vor der Nase, die einen Film über das soziale Engagement des Vereins drehen soll.
Anja Kling - Ursela Monn - Til Schweiger - Jürgen Vogel - Christoph Maria Herbst - Alexandra Maria Lara - Pasquale Aleardi - Tanja Wenzel
è Do 28.01.2010 20:15 bis 22:30 (Sat.1)
è Fr 29.01.2010 00:15 bis 02:20 (Sat.1)
Ich mach’s! - Berufe im Porträt Gesundheits- und Krankenpfleger / in
Waschen, Verbände anlegen, Infusionen wechseln - Krankenschwestern und -pfleger begleiten Patienten während ihres Klinikaufenthaltes oder versorgen Pflegebedürftige zu Hause. Offen auf Menschen zugehen, mit ihnen sprechen - das gehört neben dem medizinischen Wissen zum Beruf dazu.
è Fr 29.01.2010 07:45 bis 08:00 (SWR)
Stolperstein Menschen mit Behinderungen
Endlich am Ziel! - Michael Teuber holt Gold2010 Buch: Manfred Schramm
Michael Teuber ist teilweise querschnittsgelähmt, nach seinem Autounfall hieß es: Rollstuhl lebenslang. Doch er gab nie auf und konnte mit seinem eisernen Willen den Rollstuhl verlassen. Stattdessen stieg Michael Teuber aufs Rennrad und trainierte. Bei den Paralympics 2004 und 2008 gewann er Goldmedaillen. - Der Film aus der Reihe “Stolperstein” stellt Michael Teuber vor. Jahrelang hat Michael Teuber sich geschunden, alles aus seinem Körper herausgeholt, seine Kräfte bis zum Limit eingesetzt. Er ist teilweise querschnittsgelähmt, nach seinem Autounfall hieß es: Rollstuhl lebenslang. Doch er gab nie auf und konnte mit seinem eisernen Willen den Rollstuhl verlassen. Stattdessen stieg Michael Teuber aufs Rennrad und trainierte und trainierte - ob Schwimmen, Mountainbike- oder Rennrad-Fahrer. Seit vielen Jahren steht der bayerische Radrennfahrer nun auf Platz 1 der Weltrangliste auf Bahn und Straße und gewann bereits bei den Paralympics 2004 in Athen zwei Goldmedaillen. 2008 holte er in Peking wieder zwei Medaillen: Gold und Silber.
è Fr 29.01.2010 11:30 bis 12:00 (3sat)
è Di 02.02.2010 06:05 bis 06:35 (3sat)
Hol das Telefon! Happy wird Assistenzhund Deutschland 2008
Inga sitzt im Keller, als eine Treppe höher ihr Telefon klingelt. Weil sie im Rollstuhl sitzt, könnte sie jetzt Hilfe gebrauchen. In Zukunft soll Labradorhündin Happy sie in solchen und anderen schwierigen Situationen unterstützen. Inga will sie zu ihrem Assistenzhund ausbilden. Die 34-jährige Schleswig-Holsteinerin kann seit zehn Jahren wegen einer Sportverletzung im Knie nicht mehr richtig laufen. Auch wenn Inga sehr sportlich ist und vieles allein kann, braucht sie doch immer wieder Hilfe im Alltag. Um unabhängiger zu werden, hat Inga sich die zweieinhalbjährige Happy an ihre Seite geholt. Zunächst muss der Vierbeiner sich bei Inga eingewöhnen und den bedingungslosen Grundgehorsam lernen. Schon das macht Happy große Freude. Sie ist sehr lernfreudig, aufmerksam und geduldig - alles wichtige Voraussetzungen, um ein guter Assistenzhund zu werden. Doch bis dahin muss Happy nicht nur den richtigen Telefontransport lernen.
è Sa 30.01.2010 07:40 bis 08:05 (mdr)
selbstbestimmt! Leben mit Behinderung Geschichten, die 2009 besonders bewegten Magazin, Deutschland 2009
Im Dezember erwarten den Zuschauer den “Selbstbestimmt!”-Menschen 2009. Es geht um Menschen, deren Geschichten uns in diesem Jahr besonders berührten. Pablo Pineda z. B. ist ein stolzer Spanier und das völlig zu recht. Der 34-Jährige ist der erste Europäer mit Down-Syndrom, der ein Universitätsdiplom vorweisen kann. Der Grundschullehrer spricht mit ausladenden Gesten und lauter Stimme. “Ich will in meinem Unterricht auch behinderten Kindern Mut machen. Sie können ein eigenes, glückliches Leben führen.” Nun kommt Pablo Pineda auch ins Kino: “Yo tambien - ich auch” heißt der Film, in dem er seine Geschichte selbst erzählt und spielt. Grit Hanke hingegen stottert seit frühester Kindheit. Wie viele der etwa 800.000 Betroffenen in Deutschland versuchte sie zunächst, diesen Sprachfehler zu verbergen. Sie vermied Stolperwörter, tauschte aus oder fand Synonyme - ein Teufelskreis, anstrengend und ermüdend. Der psychische Druck war enorm und irgendwann zu groß. Deshalb entschied sich Grit Hanke für einen ungewöhnlichen Weg. Sie bekannte sich öffentlich zum Stottern und erlebte eine Welle der Anerkennung. Heute steht die junge Frau aus Dresden mitten im Beruf, leitet als Controllerin Meetings, kommuniziert erfolgreich - mit Sprachfehler. Er hat es wirklich getan: Regisseur Niko von Glasow posierte splitterfasernackt für einen Akt-Kalender, obwohl der 48-Jährige contergangeschädigt ist und von sich selbst sagt: “Ich sehe aus wie ein rosafarbener Pinguin, und wegen meiner kurzen Arme kann ich mich am Strand kaum überwinden, mein T-Shirt auszuziehen.” Mit dem Fotoshooting und dem Dokumentarfilm “NoBody’s Perfect” verordnete sich Niko von Glasow selbst und dem Zuschauer eine ungewöhnliche Therapie - voller Selbstironie und Humor. Ein Projekt, das jedem mitleidigen Voyeurismus die nackte Schulter zeigt und dafür den Deutschen Filmpreis erhielt. Für Jennifer Sonntag war in diesem Jahr die Begegnung mit Alice Schwarzer eine der nachhaltigsten. Deshalb zeigt der Jahresrückblick noch einmal die Sonntagsfragen mit der bis heute aktiven und engagierte.
è Sa 30.01.2010 11:05 bis 11:34 (mdr)
è Mo 01.02.2010 09:15 bis 09:45 (mdr)
NormalMagazin der Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien
è Sa 30.01.2010 11:15 bis 11:45 (DSF)
è Mo 01.02.2010 11:00 bis 11:30 (DSF)
vivo Alten-WG statt Seniorenghetto? - Umzug in ein neues Leben Servicemagazin 2010
In den USA stehen Seniorensiedlungen wie “Sun City” in Arizona für ein neues Selbstverständnis einer Generation von Alten. Sind solche Siedlungen in Kleinstadtgröße auch in Deutschland denkbar? Das Selbstbild älterer Menschen hat sich auch hierzulande gewandelt, der Wunsch nach einem selbstbestimmten Wohnen im Alter wird immer größer. Klassische Alten- und Pflegeheime entsprechen nicht mehr den individuellen Bedürfnissen dieser “neuen Alten” und sind bei weiter sinkenden Renten ohnehin bald unbezahlbar. Im Alter zu den Kindern zu ziehen, ist oft nicht möglich und selten erwünscht - weder von der jungen noch von der älteren Generation. Stattdessen suchen die aktiven Alten lieber nach alternativen Netzwerken, die Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung auch ohne familiäre oder professionelle Anbindung bieten. “vivo” fragt in der dritten Folge der fünfteiligen Reihe “Leben im Alter”: Welche Möglichkeiten des Wohnens haben Menschen in Deutschland, die selbstbestimmt aber nicht einsam, gut betreut aber nicht bevormundet alt werden wollen?
è Sa 30.01.2010 17:00 bis 17:30 (3sat)
è So 31.01.2010 06:15 bis 06:45 (3sat)
è Do 04.02.2010 17:30 bis 18:00 (Info)
Daheim oder im Heim? Wo ich im Alter leben möchte
Schnelle Hilfe bekommen, wenn man mal stürzt -das war Elsbeth Stegmann besonders wichtig. Und deshalb ist sie ins Altenheim gezogen. Rudi Pickel hingegen will lieber in seiner eigenen Wohnung bleiben. Da ist er sein eigener Herr. Beide sind 88 Jahre alt und leben im Berliner Bezirk Friedrichshain. Die beiden alten Menschen gewähren Einblick in ihren Tagesablauf und in ihre Gefühlslage. Sie beschreiben Vorzüge ihrer jeweiligen Lebenssituation, verschweigen aber auch nicht die Beschwerlichkeiten. Viele Details wollen bedacht sein bei der Frage: Wo komme ich besser zurecht - daheim oder im Heim?
è Sa 30.01.2010 18:02 bis 18:30 (RBB)
è Mo 01.02.2010 10:15 bis 10:45 (RBB)
è Mi 03.02.2010 01:40 bis 02:10 (RBB)
Therapeuten auf vier Pfoten Eros und Bessy im Einsatz
Buch: Anke Gerstel
Der dreijährige Elijah ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt. Er spricht nicht, schaut niemanden an und kann sich nicht verständigen. Nur auf die beiden Therapiehunde Eros und Bessy, die Coach Jens Berndt ausgebildet hat, reagiert er. Seit die “Therapeuten auf vier Pfoten” den Kleinen besuchen, kommt er der Welt ein wenig näher. Anke Gerstel hat dem “Hundeflüsterer” über die Schulter geschaut und verblüffende Einblicke in die Ausbildung und Arbeit der Therapiehunde gewonnen.
è Sa 30.01.2010 22:45 bis 23:15 (RBB)
Wunder auf der Überholspur(Miracle in Lane 2) USA 2000
Regie: Greg Beeman Buch: Joel Kauffmann|Donald C. Yost Musik: Phil Marshall
Der an den Rollstuhl gefesselte Justin Yoder bewundert seinen großen Bruder Seth. Von jedem seiner Wettkämpfe bringt die Sportskanone eine Trophäe heim. Für Justin scheint der Traum von einem eigenen Pokal unerfüllbar zu sein. Nach erfolglosen Versuchen bei Baseball und Schach findet er eine neue Herausforderung. Justin will die Teilnahme an den Meisterschaften im Seifenkistenrennen erreichen.
Frankie Muniz - Rick Rossovich - Molly Hagan - Patrick Levis - Roger Aaron Brown - Tuc Watkins - Brittany Paige Bouck
è Mo 01.02.2010 11:30 bis 13:10 (Pro7)
Das Leben! Sex im Alter - Die Wonnen später Liebe
Reportage-Reihe
‘Ich würde niemals auf einen Orgasmus verzichten’, sagt Hannelore Jungk. Die über 80jährige, die auf ein erfülltes Leben zurück blickt, hat erst mit 45 die Wonnen körperlicher Liebe schätzen gelernt. Da nämlich begegnete sie, die früh einen gefühlskalten Mann geheiratet hatte, einem zärtlichen Liebhaber, mit dem sie jahrzehntelang ein erfülltes erotisches Verhältnis pflegte. Beim Tabuthema ‘Sex im Alter’ liegen Glück und Tragik oft nahe beieinander. Rosemarie und Ernst-Günther Tietze lernten sich über das ‘Forum für Senioren’ im Internet kennen. Wie Backfische verliebten sich die beiden Oldies. Doch kaum waren sie ein Paar, erfuhr er, dass er Prostatakrebs hat. Sie reagierte grandios: ‘Ich liebe dich - und nicht ein Körperteil!’ Wann Viagra hilft, erfahren wir, wie wichtig ausdauerndes Streicheln ist und Einfallsreichtum beim Liebesspiel. ‘Was man nicht pflegt, das verkümmert’ - auf diese knappe Formel bringt es Manfred Balzer. 50 Ehejahre hat er mit seiner Renate auf dem Buckel, und sie begehren einander immer noch! ‘Es ist nicht mehr so explosiv wie früher’, sagt Renate Balzer, ‘dafür aber raffinierter, ja erfüllter’. Das Rezept des Paares? Sie halten ihr Gewicht, besuchen ein Fitnessstudio, ernähren sich gesund und bleiben begehrenswert für ihren Partner. Die Prostituierte Christine Toray, die mit einem ehemaligen “Gast’ nun seit 18 Jahren zusammen lebt, trennt Sex im Job und privat strikt voneinander. ‘Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun’, sagt sie, ‘denn im Beruf ist meine Seele nicht dabei.’ Alle Beteiligten bekennen offen: Sex im Alter ist schöner und intensiver und für sie überhaupt kein Tabu.
è Do 04.02.2010 16:15 bis 17:00 (1plus)
Sie wissen, was sie tun Die Geschichte einer Gewalttat Deutschland Buch: Stefan Suchalla
In einer dunklen Gasse in Halle wird mitten in der Nacht der Gymnasiast Johannes Falken von zwei Jugendlichen völlig grundlos angegriffen und halb totgetreten. Johannes erleidet schwerste Kopfverletzungen und muss für den Rest seines Lebens als Pflegefall im Rollstuhl sitzen. Den älteren Täter, Patrick Herrmann, plagen in der Haft Gewissensbisse: Er bittet den tief religiösen Johannes schriftlich um Vergebung, doch der lehnt die Entschuldigung strikt ab. Als es durch die Vermittlung einer katholischen Ordensschwester zu einem Telefonat zwischen Johannes und Patrick kommt, nimmt dieser besonders folgenschwere Fall von Jugendgewalt plötzlich eine unerwartete Wendung.
è Do 04.02.2010 22:35 bis 23:05 (mdr)